Freitag, Juni 24, 2022
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Ukraine: Siewerodonezk könnte bald umzingelt werden

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Die ukrainischen Regionalbehörden teilten am Sonntag mit, Tschortkiw sei in der Nacht zuvor von vier russischen Raketen getroffen worden, die vom Schwarzen Meer abgefeuert worden seien. Bei dem Angriff wurden 22 Menschen verletzt, darunter sieben Frauen und ein 12-jähriges Kind. Außerdem wurde eine militärische Einrichtung teilweise zerstört und mehrere Wohngebäude beschädigt. Alle 22 Verletzten seien in Krankenhäuser gebracht worden, sagte Regionalgouverneur Volodymyr Trush bei einer auf Facebook übertragenen Pressekonferenz.

11:24 Uhr: Nach ukrainischen Angaben hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) wieder Kontakt zum größten europäischen Atomkraftwerk in der ukrainischen Stadt Saporischschja aufgenommen. Die Verbindung zwischen den Datenservern in Saporischschja und der IAEO sei „wiederhergestellt“, teilte die ukrainische Atomenergiebehörde Energoatom am Samstagabend im Messenger-Dienst Telegram mit.

„Dank der gemeinsamen Anstrengungen“ von Energoatom und dem Mobilfunkbetreiber Vodafone konnte die Datenübertragung wiederhergestellt werden. Vodafone hat einen Vertrag mit der IAEO zur Übermittlung von Daten aus Saporischschja. Seit Ende Mai werden alle Daten auf sicheren Servern gespeichert und nach Wiederherstellung der Verbindung sofort an die IAEO übertragen, teilte Energoatom mit.

Das Kernkraftwerk Saporischschja ist seit Anfang März von russischen Truppen besetzt, die es wenige Tage nach Beginn des Einmarsches in die Ukraine unter ihre Kontrolle gebracht haben. 2021 trug das Kraftwerk rund ein Fünftel zur Stromproduktion in der Ukraine bei.

9.07 Uhr: China hat seine offizielle neutrale Position im Ukraine-Krieg bestätigt. Der chinesische Verteidigungsminister Wei Fenghe sagte am Sonntag auf einer Sicherheitskonferenz in Singapur, sein Land habe Russland im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise „niemals irgendeine materielle Unterstützung geleistet“. Peking unterstütze „Friedensgespräche“ zwischen den Kriegsparteien und hoffe, dass „die NATO Gespräche mit Russland führen wird“, fügte Wei hinzu.

Peking hat bisher weder die russische Invasion in der Ukraine offen kritisiert noch seine Unterstützung für die russische Militäroffensive erklärt. Westliche Beamte haben China wiederholt davor gewarnt, Russlands Angriff auf das Nachbarland zu unterstützen. Wirtschaftlich sind Russland und China in den letzten Jahren immer enger zusammengerückt.

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