Samstag, Mai 21, 2022
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Ukrainer besteigt erfolgreich den Mount Everest

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Während ihr Vater und ihr Bruder Militärdienst leisten, bezwingt eine 33-jährige Frau in diesem Jahr als erste Ukrainerin den höchsten Berg der Erde. Sie will ein Zeichen setzen für die Stärke ihres Heimatlandes.

Eine Ukrainerin hat dieses Jahr als einzige Vertreterin ihres Landes den Mount Everest bestiegen. Die 33-jährige Antonina Samoilova will ein Zeichen setzen.

Sie gehört nach Angaben ihrer Expeditionsorganisation „14 Peaks“ zu einer Gruppe von sechs Bergsteigern, die am Donnerstag den Gipfel in 8.848 Metern Höhe erreichten – unterstützt von 10 Sherpas. Sie habe die Nacht nach dem Aufstieg im zweiten Hochlager verbracht und sei dann ins Basislager gegangen, sagte ein Beamter des Basislagers, der unter anderem Aufstiege protokolliert.

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Samoilova hat am Freitag auf Instagram ein Foto ihres Aufstiegs gepostet, das sie mit dem beliebten Slogan „Ehre der Ukraine“ („Слава Україні“) versehen hat.

Vor der Expedition sagte der 33-Jährige gegenüber der Website des Everest Chronicle: „Die ukrainische Flagge sollte auf dem Dach der Welt wehen – besonders in Zeiten, in denen unser Volk so schwere Zeiten durchmacht – als Symbol für die Unbesiegbarkeit des ukrainischen Geistes .“ Ihr Einsatz auf dem höchsten Berg der Welt solle auch die Moral ihrer Mitbürger und Präsident Wolodymyr Selenskyj in der Heimat stärken, sagte sie der Zeitung „The Himalayan“. Ihr Vater und ihr Bruder kämpften derzeit gegen die russischen Truppen. Sie glauben an einen Sieg der Ukraine.

In der diesjährigen Hauptsaison im Frühjahr erteilte das nepalesische Tourismusministerium nur Samoilova, einer Person aus der Ukraine und 17 Russen, eine Genehmigung zur Besteigung des Everest. Insgesamt hat das Ministerium mehr als 300 Genehmigungen ausgestellt, die jeweils 11.000 Dollar (mehr als 10.000 Euro) für ausländische Gäste kosten. Eine Reihe von Interessenten aus beiden Ländern, aber auch aus anderen Ländern, haben nach Angaben von Expeditionsunternehmen angesichts des Krieges ihre Expeditionen abgesagt.

Laut Samoilovas Expeditionsorganisation hat die Ukrainerin weitere hohe Berge bestiegen. Die Entscheidung, den Everest zu besteigen, sei eine kurzfristige Entscheidung gewesen, sagte sie dem Everest Chronicle. In normalen Zeiten betreibt sie mit ihrem Partner ein Restaurant in der Hauptstadt Kiew.

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