Sonntag, Mai 22, 2022
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Ukrainischer Außenminister im ZDF: Kuleba: „Weil das der letzte Krieg wäre“

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Der ukrainische Außenminister Kuleba äußert sich im ZDF zur Bedeutung von Waffenlieferungen, der Rolle Deutschlands, Bundeskanzler Scholz und einer möglichen atomaren Bedrohung.

Das ganze Interview sehen Sie oben im Video oder um 21:40 Uhr im ZDF heute journal. Lesen Sie hier die Auszüge:

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba betonte in der Zeitung ZDF heute die Bedeutung von Waffenlieferungen für sein Land.

Lieferungen von Kleinwaffen oder weniger seien die Akzeptanz, dass Russland den Krieg gewinnen werde, je mehr Ukrainer getötet und je mehr Gräueltaten begangen würden, sagte Kuleba dem ZDF.

Im Interview während seines Deutschlandbesuchs lud er auch Bundeskanzler Olaf Scholz nach Kiew ein. „Er ist jederzeit willkommen, wann immer es ihm passt“, sagte Kuleba.

Aktuelle Nachrichten zum russischen Angriff auf die Ukraine finden Sie jederzeit in unserem Live-Blog:

Kuleba lobte auch die Kehrtwende von Scholz, der Waffenlieferungen zu Beginn des Krieges komplett ausgeschlossen und später nur zögernd genehmigt hatte. Es war eine gute Entscheidung, dass die Ukrainer an den Haubitzen der deutschen Panzer, die auch in die Ukraine geliefert werden sollen, ausgebildet werden.

Aber noch waren keine Panzer eingetroffen. Dies geschieht erst nach Abschluss der Ausbildung. Es dauert nicht lange: „Natürlich weniger als die Entscheidung, diese Waffen abzugeben“, sagte Kuleba und deutete auf die Kanzlerin.

„Wir in der Ukraine glauben, dass Deutschland eines der führenden Länder in Europa ist, und wir erwarten immer, dass Deutschland in den kritischsten Fragen eine führende Rolle spielt“, begründete der Außenminister die jüngste scharfe Kritik an Kiew.

„Und wenn wir nicht sehen, dass Deutschland eine solche Rolle übernimmt, ist das frustrierend für uns und wir verstehen nicht, warum das nicht passiert.“ Aber Kuleba lobte die strategischen Gespräche, die er in Deutschland führe: „Ich bin ganz zufrieden“. Es wird davon ausgegangen, dass Deutschland noch nicht bereit ist, Kampfflugzeuge zu liefern.

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