Donnerstag, Juni 23, 2022
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Update Messerattacke in Hamm Frau schwebt weiterhin in Lebensgefahr

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In einem Hörsaal der Hochschule Hamm greift ein Mann plötzlich mehrere Menschen mit einem Messer an. Nach Angaben der Polizei schwebt eines der Opfer weiterhin in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter soll derweil einer psychiatrischen Begutachtung unterzogen werden. Es sollte kein politisches Motiv geben.

Bei der Messerattacke an der Hochschule Hamm schwebt eine schwer verletzte Frau weiterhin in akuter Lebensgefahr. Das teilte die Staatsanwaltschaft Dortmund auf Anfrage mit. Bei dem Messerangriff in einem Hörsaal sind am Freitagnachmittag insgesamt vier Menschen verletzt worden, zwei davon schwer.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 34-jährigen Mann. Er wurde von Studenten überwältigt und festgehalten, bis Polizisten ihn festnahmen. Bei der anderen Schwerverletzten handelt es sich ebenfalls um eine Frau. Lebensgefahr bestehe den Angaben zufolge nicht.

Den Ermittlern liegen mittlerweile Hinweise auf eine akute psychische Erkrankung des mutmaßlichen Täters vor. Er sollte daher im Laufe des Tages einer psychiatrischen Begutachtung unterzogen werden. Hinweise auf eine „politische oder religiöse Motivation der Tat“ gebe es nicht. Über weitere Ermittlungsergebnisse wollen Polizei und Staatsanwaltschaft Dortmund am Nachmittag auf einer Pressekonferenz informieren.

NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen äußerte sich bestürzt über die Vorgänge. „Meine Gedanken sind bei den Verletzten und ihren Familien und Freunden“, sagte der parteilose Politiker. Die Ministerin betonte, dass Universitäten Orte der Freiheit, des wissenschaftlichen und persönlichen Austauschs und der Offenheit seien. „Es muss das Ziel unserer freien Gesellschaft sein, sie als solche zu schützen und zu erhalten.“ Pfeiffer-Poensgen dankte den Studenten, die den mutmaßlichen Täter überwältigten. „Mit ihrem mutigen Handeln hätten sie vielleicht noch Schlimmeres verhindert.“

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