Montag, Februar 6, 2023
StartNACHRICHTENUpdate Peskow spottet über Nato-Kreml sieht bereits westliche Panzer "brennen"

Update Peskow spottet über Nato-Kreml sieht bereits westliche Panzer "brennen"

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Dass Nato-Staaten wie die USA und Deutschland Kampfpanzer an die Ukraine liefern wollen, stößt in Russland auf Kritik. Nichts anderes war zu erwarten. Kreml-Sprecher Peskow ist dennoch bewusst entspannt und spricht von einer Überschätzung des militärischen Potenzials der Ukraine.

Der Kreml hat die geplante Lieferung von Panzern an die Ukraine als militärisch nutzlos, aber politisch hochgefährlich kritisiert. „Diese Panzer werden brennen wie alle anderen. Sie sind nur sehr teuer“, kommentierte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow Berichte über die Bereitschaft der USA, Panzer an die Ukraine zu liefern.

Russische Experten halten den im Inland produzierten Panzer T-90 für überlegen und kriegserprobt. Gleichzeitig beklagte der 55-Jährige, dass durch die westliche Politik „die Lage in Europa und der Welt eigentlich sehr, sehr angespannt ist“. Derzeit gibt es keine Aussichten auf eine diplomatische Lösung des Konflikts.

Der Plan, der Ukraine Panzer zur Steigerung ihrer Kampffähigkeit zu liefern, sei zum Scheitern verurteilt, sagte Peskow. „Das ist eine klare Überschätzung des zusätzlichen Potenzials, das sie den ukrainischen Streitkräften geben.“ Es ist auch klar, dass es Probleme in der NATO gibt, so viele Panzer bereitzustellen.

Laut Peskow irrt der Westen, wenn er glaubt, dass die europäische Sicherheit durch die Stärkung der ukrainischen Armee und die Fortsetzung des Krieges erreicht werden kann. „Das ist ein absurder Glaube, das ist eine Sackgasse.“ Moskau sehe die Entwicklung als Bestätigung seines Vorgehens gegen die Ukraine, sagte er und verwies auf ukrainische Drohungen, Städte in Russland anzugreifen. Kremlchef Wladimir Putin hat wiederholt behauptet, er sei der Ukraine mit dem russischen Angriff zuvorgekommen.

Medieninformationen zufolge will die US-Regierung Kampfpanzer vom Typ Abrams an die Ukraine liefern. Dies wurde jedoch noch nicht offiziell angekündigt. In einem ersten Schritt will Deutschland die Ukraine mit 14 Leopard-2-Kampfpanzern unterstützen. Das teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Vormittag in Berlin mit.

Ziel ist es, schnell zwei Panzerbataillone mit Leopard-2-Panzern zusammenzustellen. Europäische Partner würden dafür wiederum Tanks bereitstellen, sagte Hebestreit. Der Bund wird hierfür die entsprechenden Genehmigungen erteilen. Ein deutsches Kampfpanzerbataillon umfasst typischerweise 44 Leopard-2-Panzer. Die Lieferung in die Ukraine beträgt demnach etwa 90 Panzer.

Das Unterstützungspaket umfasste auch Schulungen, Logistik und Munition. Die Panzer sollen aus Beständen der Bundeswehr stammen. „Diese Entscheidung folgt unserer bekannten Linie, die Ukraine nach Kräften zu unterstützen. Wir agieren in enger internationaler Abstimmung“, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin.

Der russische Botschafter in Berlin, Sergej Netschajew, bezeichnete die Entscheidung der Bundesregierung zur Lieferung von Leopard-2-Kampfpanzern als „äußerst gefährlich“. Dies werde „den Konflikt auf eine neue Ebene der Konfrontation bringen“, sagte Nechayev auf Telegram. Der Westen befindet sich in einer Logik der „permanenten Eskalation“. Kreml-Sprecher Peskow sagte in den vergangenen Tagen, jede deutsche Panzerlieferung in die Ukraine werde „unauslöschliche Spuren“ in den deutsch-russischen Beziehungen hinterlassen.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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