Sonntag, Juni 26, 2022
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Update Steine ​​auf Berg gefallen KSK-Soldat in Tirol begraben ist tot

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Im österreichischen Kaisergebirge ereignet sich ein tragischer Vorfall: Ein Mensch wird von einer Steinlawine verschüttet. Bei dem Verletzten handelt es sich um einen KSK-Soldaten. Ihn zu finden ist extrem schwierig. Jetzt herrscht traurige Gewissheit.

Ein in Tirol verunglückter und unter Steinen verschütteter Bundeswehrsoldat ist tot geborgen worden. Militär- und Polizeikräfte konnten den 30-Jährigen nach Angaben der österreichischen Polizei am Nachmittag ausfindig machen. Die Leiche des Mannes war bereits ins Tal gebracht worden. Er war Soldat im Kommando Spezialkräfte (KSK), einer Eliteeinheit. Er wurde erwischt, als 50 Kubikmeter Felsen den Berg hinunterstürzten.

Der Unfall am Donnerstag ereignete sich, als die Eliteeinheit das Bergtraining absolvierte. Auf dem Stripsenjoch seien Brocken in der Größe von fünf Kubikmetern heruntergestürzt, sagte ein Sprecher der Betriebsleitstelle. Die Rettungsarbeiten waren den Angaben zufolge aufgrund von Nebel, Nässe und der Gefahr von Lockergestein lebensgefährlich und mussten in der Nacht zum Freitag unterbrochen werden. Sucharbeiten von Militär und Zivilkräften blieben lange Zeit erfolglos.

Vier weitere Deutsche, mit denen der Verschüttete unterwegs war, blieben unverletzt. Die fünf hätten sich über eine 40 Meter hohe Felswand abgeseilt, teilte die Polizei mit. Als der 30-Jährige den Wandfuß erreicht hatte, wollte er einen Pfad zurück zum Ausgangspunkt klettern, als die große Steinlawine über ihn hereinbrach. Seine Kameraden, die bereits oben waren, hätten sofort mit der Suche begonnen und Rettungskräfte alarmiert.

Die deutschen Kommandos werden zu Heeresbergführern ausgebildet. „Alle Kommandos erhalten eine Bergkampfausbildung, um auf den Kampf in schwierigem Gelände vorbereitet zu sein“, heißt es in einer Mitteilung des KSK. Das KSK ist in Calw (Baden-Württemberg) stationiert. Verteidigungsministerin Christine Lambrecht zeigte sich bestürzt über den Tod des Soldaten. In einer Erklärung auf Twitter hieß es: „Meine Gedanken und mein Mitgefühl sind bei der Familie, den Angehörigen und den Kameraden.“

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