Samstag, September 24, 2022
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US-Medien berichten: Geheimdienste sollen Unterlagen von Trump prüfen

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Vor einigen Wochen wurde der Nachlass von Donald Trump nach vertraulichen Dokumenten durchsucht. Ob er die nationale Sicherheit gefährdet hat, soll nun der US-Geheimdienst klären.

Die geheimen Dokumente, die der frühere US-Präsident Donald Trump nach Ende seiner Amtszeit mitgebracht hat, müssen vom US-Geheimdienst ausgewertet werden. Das berichteten das Magazin Politico und andere US-Medien am Wochenende unter Berufung auf einen Brief der US-Geheimdienstkoordinatorin Avril Haines an hochrangige Mitarbeiter. Damit soll geklärt werden, ob von der Lagerung in Trumps Villa in Mar-a-Lago in Florida nationale Sicherheitsrisiken ausgegangen sind.

Das US-Justizministerium in Washington hat am Freitag das Gelände teilweise freigegeben, auf dem am 8. August die Wohnung des ehemaligen Präsidenten durchsucht worden war. Diese enthüllte, dass Trump zuvor zahlreiche vertrauliche, geheime und streng geheime Dokumente an die nationalen Archive zurückgegeben hatte. Da Trump die Dokumente bis dahin auf seinem Privatgrundstück aufbewahrte, hätte er gegen das Gesetz verstoßen können.

Das teilweise veröffentlichte Dokument zeigt, dass vertrauliche und manchmal sogar streng geheime Dokumente in 14 von 15 Kisten mit Dokumenten gefunden wurden, die Trump im Januar von Mar-a-Lago an das Nationalarchiv geschickt hatte.

Untersuchungen ergaben, dass vertrauliche Dokumente, die offenbar Informationen der nationalen Verteidigung enthielten, an einem nicht autorisierten Ort in Trumps Haus aufbewahrt wurden. Das FBI sagte, es gebe Grund zu der Annahme, dass sich andere vertrauliche Dokumente auf dem Grundstück befänden. Deshalb wurde Trumps Villa durchsucht. Laut Politico schrieb Geheimdienstkoordinator Haines:

Die Geheimdienste könnten sich mit der Frage befassen, inwieweit Unbefugte Zugang zu den Dokumenten in der Villa hatten.

Unterdessen forderte Trump nach Bekanntwerden der neuen Details erneut eine unabhängige Aufsicht über die Ermittlungen. Es wird nicht erwartet, dass die US-Regierung die Dokumente weiter prüft, bis ein unabhängiger Prüfer ernannt wird, heißt es in einem Antrag ihrer Anwälte am späten Freitagabend.

Ein Richter im US-Bundesstaat Florida kündigte am Samstag an, einen Sonderbeauftragten ernennen zu wollen. Richterin Aileen Cannon sagte:

Er befahl auch dem Justizministerium der Vereinigten Staaten, dem Gericht mitzuteilen, welche anderen Gegenstände während der FBI-Razzien Anfang August beschlagnahmt worden waren. Cannon wurde von Trump während seiner Präsidentschaft 2020 zum Richter ernannt.

Trump, der den Ehrgeiz hat, bei den Präsidentschaftswahlen 2024 anzutreten, sagt, die Maßnahmen der Strafverfolgung seien politisch motiviert. Am Samstag beschrieb er die Durchsuchungen erneut als „eine beispiellose, unnötige und unangekündigte Razzia“ in seinem Haus in Mar-a-Lago.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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