Samstag, Mai 21, 2022
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US-Minister fordert Waffenstillstand Austin und Shoigu sprechen zum ersten Mal seit Kriegsbeginn

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US-Verteidigungsminister Austin und sein russischer Amtskollege Schoigu haben zum ersten Mal seit dem russischen Angriff auf die Ukraine wieder von Angesicht zu Angesicht miteinander gesprochen. Austin betont, wie wichtig es ist, in Kontakt zu bleiben. Gleichzeitig stellt er Forderungen.

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat zum ersten Mal seit dem russischen Angriff auf die Ukraine mit dem russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu gesprochen und einen „sofortigen Waffenstillstand“ gefordert. Zuletzt sprachen Austin und Schoigu am 18. Februar – knapp eine Woche vor Beginn der russischen Invasion im Nachbarland. Austin betonte die Bedeutung der Aufrechterhaltung der Kommunikation, sagte das US-Verteidigungsministerium.

Schoigus Ministerium teilte in Moskau mit, Austin habe die Initiative ergriffen. Es wurden aktuelle internationale Sicherheitsfragen diskutiert. Bei dem Telefonat ging es auch um die Situation in der Ukraine. Details nannte das russische Verteidigungsministerium nicht. Der russische Machtapparat beklagte kürzlich, dass es keinen Kontakt mehr zwischen Moskau und Washington gebe. Russland hatte den USA vorgeworfen, den Konflikt in der Ukraine mit Waffenlieferungen weiter angeheizt zu haben.

Die russische Führung hatte wiederholt von einer äußerst gefährlichen Situation gesprochen. Russland vergleicht das militärische Engagement der USA in der Ukraine mit einem Stellvertreterkrieg. Kreml-Chef Wladimir Putin warf den USA vor, bis zum letzten ukrainischen Soldaten kämpfen zu wollen.

Die USA unterstützen die Ukraine mit großen Waffenlieferungen. Gleichzeitig will die Regierung in Washington auf keinen Fall direkt in den Konflikt eingreifen und Kriegspartei werden.

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