Freitag, August 12, 2022
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US-Rechtskonservative in Dallas: Aufregung und Jubel bei einer Konferenz in Texas

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Hassreden gegen Minderheiten, Beleidigungen, Artikel von Trump-Fans: Rechte und Verschwörungstheoretiker versammeln sich in Texas zum CPAC. Es wird auch erwartet, dass Donald Trump heute Abend auftritt.

Glitzerschuhe mit Trump-Schriftzug und „I love Jesus“-Basecaps: Hunderte Menschen versammelten sich am Freitag in der US-Metropole Dallas zu einer Konferenz der Rechtskonservativen.

Das CPAC ist ein regelmäßiges Treffen, das zahlreiche Unterstützer von Donald Trump, Verschwörungstheoretiker und die religiöse Rechte zusammenbringt. Die Konferenz dauert bis Sonntag.

Die für Verschwörungstheorien bekannte US-Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene und der texanische Senator Ted Cruz hielten Reden und wurden von der Öffentlichkeit als Popstars gefeiert.

Am Donnerstag hielt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban die Eröffnungsrede der „Conservative Political Action“. Orban sprach in seiner Rede von einem „Kulturkrieg“ und rief zum Kampf gegen liberale Werte auf. Er wurde vom Publikum applaudiert.

Am Freitag kamen deutlich mehr Menschen nach Dallas als am Donnerstag. In Gastreden wurde immer wieder scharfe Kritik an US-Präsident Joe Biden und seiner Regierung geübt oder gegen „Gender-Ideologie“ und „Fake-News-Medien“ gewettert.

„Mein Name ist Ted Cruz und meine Pronomen sind fucking your ass“, sagte der erzkonservative Senator und bezog sich dabei unter anderem auf Grüße von nicht-binären und transsexuellen Menschen.

Der Abgeordnete Taylor Greene machte auch Anti-Trans-Bemerkungen und schimpfte: „Wir sind ein Land, in dem unsere Kinder einer Gehirnwäsche unterzogen werden.“ In den Schulen würden „völlig perverse Lehren“ gelehrt. Immer wieder gab es Jubel und Jubel für seine Aussagen.

Ein paar Meter entfernt verkaufte Sany Dash Toilettenpapier mit dem Gesicht der demokratischen Führerin Nancy Pelosi, auf das Hitlers Bart gezeichnet war. Es gab auch Taschen in Pistolenform mit Strasssteinen oder funkelnde Absätze mit Trump-Aufschriften.

Am Stand in der Nähe wurde Bidens Gesicht auf einem Hitler-Barthemd unkenntlich gemacht. Auf dem Shirt stand „Not my dictator“.

Konferenzteilnehmer waren hauptsächlich ältere Menschen. Eine von ihnen ist die texanische Rentnerin Anne Cooker. „Ich war mein ganzes Leben lang Republikanerin, seit ich sieben bin“, sagte sie.

Er glaubt fest an Trumps Sieg bei den Präsidentschaftswahlen 2020. Bis heute wiederholt Trump die widerlegte Behauptung, Wahlbetrug habe ihm den Sieg geraubt. „Nein, nein“, sagte Cooker auf die Frage, ob Biden der legitime Präsident der Vereinigten Staaten sei. „Es gab einfach viele Dinge, die verdächtig waren.“ Er rechnet damit, dass Trump bei der Präsidentschaftswahl 2024 erneut kandidiert.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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