Mittwoch, Oktober 20, 2021
StartNACHRICHTENVerkleidete ÖVP-Umfragen Frau im Zusammenhang mit kurzer Affäre festgenommen

Verkleidete ÖVP-Umfragen Frau im Zusammenhang mit kurzer Affäre festgenommen

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Die Vorwürfe gegen Österreichs Bundeskanzler Kurz wiegen schwer: Er soll die Manipulation von Umfragen mit Steuergeldern finanziert haben. Die Polizei nimmt nun einen Meinungsforscher fest, weil er angeblich Beweise gegen Kurz gelöscht hat.

Im Korruptionsskandal um die konservative ÖVP ist Medienberichten zufolge in Österreich ein Meinungsforscher festgenommen worden. Ein entsprechender Bericht der Zeitung „Der Standard“ wurde der österreichischen Nachrichtenagentur APA von Anwälten und Regierungskreisen bestätigt. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass der Meinungsforscher eine zentrale Rolle bei der Erstellung ausgeschmückter Umfragen zu Gunsten der ÖVP gespielt hat, die dann in den Medien platziert wurden.

Dafür sollen Steuergelder veruntreut worden sein. Als Grund für die Festnahme wird eine Blackout-Gefahr genannt. Nach Angaben der Zeitung löschte die Angeklagte kurz vor einer Hausdurchsuchung am 6. Oktober die Festplatte ihres Computers. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) bestätigte den Vorgang nicht. Sie gab an, Anfragen zu konkreten Ermittlungsmaßnahmen im laufenden Ermittlungsverfahren nicht beantworten zu dürfen.

Der Anwalt des Verdächtigen war zunächst nicht erreichbar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ex-Kanzler Sebastian Kurz und neun weitere Verdächtige wegen möglicher Untreue, Bestechung und Korruption. Das Team von Kurz soll den Aufstieg des 35-Jährigen in Partei und Regierung durch die Zusammenarbeit mit einem Medienunternehmen organisiert und dafür Steuergelder verwendet haben. Kurz und das Medienhaus weisen die Vorwürfe vehement zurück.

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