Freitag, Juni 24, 2022
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Verspätet, zu voll, abgesagt: Wissing: Bahnausbau „zur Chefsache“ machen.

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Verkehrsminister Wissing will die Deutsche Bahn modernisieren. „Wir wollen, dass Sie im Zug die Uhr stellen können“, sagt er im ZDF. Bei der Finanzierung bleibt er jedoch vage.

Das beliebte 9-Euro-Ticket hat einmal mehr die Schwächen der Deutschen Bahn offenbart. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat am Mittwoch einen Plan gegen das Eisenbahnchaos vorgestellt. Er will die Infrastruktur ausbauen, die wichtigsten Korridore aber erst ab 2024 sanieren.

Aber was genau will er mit Verspätungen, vollen Zügen und eingleisigen Abschnitten machen? Im Tagebuch von ZDF Today sagte Wissing …

Wissing klagt: Was er an Infrastruktur vorfinde, sei „in jeder Hinsicht unbefriedigend“. Er hatte bereits einen Brückengipfel abgehalten.

Wissing entgegnete, dass für den Ausbau genügend finanzielle Mittel vorhanden seien. „Das stimmt auch mit dem Finanzminister überein“, sagt er. Und dann:

„Ich werde diese Modernisierungsmaßnahmen mit hoher Priorität vorantreiben und im Bundesverkehrsministerium eine Steuerungsgruppe ‚Deutsche Bahn‘ einrichten“, sagte Wissing. Zugverspätungen, ausgefallene Züge, stehende Güterzüge – all das soll nicht so bleiben.

Wissing kündigte an, einen eigenständigen, wohlfahrtsorientierten Infrastrukturbereich zu gründen.

Dies war bisher nicht möglich, weil beispielsweise zunächst gesellschaftsrechtliche Fragen geklärt und das Ende des Geschäftsjahres abgewartet werden mussten.

An diesem Punkt beginnt der Übergang zur Hochleistungsvernetzung. „Wir wollen eine leistungsfähige Deutsche Bahn, die die Menschen sicher und pünktlich ans Ziel bringt.“

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