Sonntag, Oktober 17, 2021
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Verstoß gegen Richtlinien Youtube löscht # allesaufdentisch-Videos

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Mit einer neuen Künstleraktion wollen mehrere Prominente auf angebliche Missstände in der Pandemie aufmerksam machen. Auf YouTube werden Dutzende Videos als Experteninterviews gepostet – doch das Videoportal sieht Verstöße gegen die eigenen Richtlinien.

Die Videoplattform Youtube hat einem Medienbericht zufolge Videos der Anti-Regierungs-Aktion #allesaufdentisch gelöscht. Darin führten zahlreiche Künstler und Schauspieler wie Volker Bruch und Wotan Wilke Möhring Experteninterviews zu Themen, die ihrer Meinung nach in der Coronakrise vernachlässigt wurden.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, hat YouTube die Künstler nun darüber informiert, dass die Videos gegen die „Richtlinien zu medizinischen Fehlinformationen“ verstoßen. Problematisch sind laut der Plattform „Vorwürfe zu Impfungen gegen COVID-19, die der einstimmigen Expertenmeinung der lokalen Gesundheitsbehörden oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO)“ widersprechen.

Konkret handelt es sich dem Bericht zufolge um Interviews zu den Themen Inzidenz und Angst mit dem Leipziger Mathematikprofessor Stephan Luckhaus und dem Neurobiologen Gerald Hüther. Der Initiator von #allesaufdentisch, Schauspieler Volker Bruch, will nun rechtliche Schritte gegen YouTube einleiten. „Wir versuchen, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Das ist Demokratie. Unsere Stimme auszulöschen ist das traurige Gegenteil davon“, sagte Bruch der „Bild“.

In den anderen Clips sprechen Bruch, Möhring und andere mit verschiedenen Gesprächspartnern – etwa aus der Wissenschaft – über medizinische und soziale Aspekte der Pandemie. Bruch hatte im Frühjahr als Teilnehmer der Aktion #allesdichtmachen für Diskussionen gesorgt. Die meisten prominenten Namen aus der ersten Kampagne sind diesmal nicht dabei.

In den Videos kommen einige Experten zu Wort, darunter der Medizinstatistiker Gerd Antes und der Virologe Klaus Stöhr. Ihre Stimmen waren während der Pandemie regelmäßig in den großen Medien zu hören. Mehreren Gesprächspartnern sind jedoch bereits Äußerungen aufgefallen, die die Gefahr durch das Coronavirus verharmlosen.

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