Dienstag, Oktober 19, 2021
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Vor "Kopieren"Aufräumarbeiten bei Demo in Berlin

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Mit dem Autocamp „Köpi“ steht eines der letzten symbolischen Projekte der linken alternativen Szene in Berlin vor der Räumung. Die Vorbereitungen für einen groß angelegten Polizeieinsatz laufen seit Tagen, die Lage ist bislang vergleichsweise ruhig. Doch am Abend vor dem Evakuierungstermin stürzt es ab.

Kurz vor der geplanten Evakuierung des linken autonomen Autocamps „Köpi“ in Berlin-Mitte kam es in der Nacht zu Freitag zu Ausschreitungen. Unbekannte schlugen im Stadtteil Kreuzberg in der Ritterstraße Autoscheiben ein und bewarfen Häuser mit Farbbeuteln, wie es später ein Polizeisprecher tat. Am späten Abend hatte die Berliner Polizei die Lage als „weitgehend problemlos“ eingeschätzt.

Bei der größten Demonstration am Donnerstag mit rund 500 Teilnehmern wurde eine Polizistin leicht verletzt, zu Eskalationen kam es nach Angaben der Beamten aber vorerst nicht. Angesichts der Vorfälle in der Ritterstraße sagte ein Sprecher, die Nacht könne nicht mehr als „ruhig“ oder „störungsfrei“ bezeichnet werden.

Kurz vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte hatten Zeugen den Angaben zufolge in Kreuzberg etwa 20 Menschen mit Pyrotechnik auf der Straße gesehen. Ob diese auch für die zerstörten Fenster und verschmierten Wände verantwortlich sind, konnte auf Nachfrage nicht gesagt werden. Das Autocamp auf einem Gelände in der Köpenicker Straße ist eines der letzten symbolischen Projekte der linksradikalen Szene in Berlin. Auf dem rund 2600 Quadratmeter großen Grundstück werden Streitigkeiten mit Anwohnern wegen der Räumung am Freitag erwartet.

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