Sonntag, Januar 29, 2023
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Vor Treffen in Ramstein: Selensky bittet um Leopard-Panzer

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In einer Videoansprache fordert der ukrainische Präsident Selenskyj Deutschland auf, die Leopard-Panzer abzugeben. Berlin könnte seine zögerliche Haltung aufgeben.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das zögerliche Vorgehen Deutschlands in der Frage möglicher Kampfpanzerlieferungen an sein Land scharf kritisiert. In einem am Donnerstagabend von der ARD ausgestrahlten Interview sagte Selenskyj:

„Einfach ausgedrückt: Können Sie die Leoparden abliefern oder nicht? Dann liefern Sie sie mir ab!“, appellierte er. „Es ist nicht so, dass wir angreifen, falls sich jemand Sorgen macht. Diese Leoparden werden nicht nach Russland eindringen. Wir verteidigen uns.“

Zugleich betonte das ukrainische Staatsoberhaupt im Hinblick auf die bereits geleistete Militärhilfe:

In seinem abendlichen Redevideo fügte Selenskyj vor Ramstein hinzu: „Wir erwarten starke Entscheidungen.“ Er erwarte ein „starkes militärisches Unterstützungspaket der Vereinigten Staaten“, fügte er hinzu.

Zuletzt hatten Polen und andere EU- und Nato-Staaten vereinbart, die ukrainische Armee mit Leopard-Panzern aus deutscher Produktion zu beliefern. Dafür soll die Bundesregierung grünes Licht geben. „Jetzt warten wir auf eine Entscheidung einer europäischen Hauptstadt, die die auf Panzern vorbereiteten Kooperationsketten in Gang setzen wird“, sagte Selenskyj.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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