Montag, Oktober 18, 2021
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Vorfall hat sich eingependelt RKI meldet 65 neue Corona-Tote

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Bei der siebentägigen Inzidenz gibt es seit Tagen wenig Bewegung – sie hat sich zwischen 63 und 65 eingependelt. 8854 Neuinfektionen meldet das RKI innerhalb eines Tages – und damit etwas weniger als am Vortag. Auch die Zahl der Todesfälle ist leicht zurückgegangen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Deutschland derzeit wenig dynamisch. Den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche gab das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen mit 64.4. Am Vortag lag der Wert bei 63,8, vor einer Woche noch bei 64,4 (Vormonat: 83,5). Die Gesundheitsbehörden in Deutschland haben dem RKI innerhalb eines Tages 8.854 neue Corona-Infektionen gemeldet. Das geht aus den Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards um 3:56 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche lag der Wert bei 8517 Infektionen.

Innerhalb von 24 Stunden wurden nach den neuen Informationen deutschlandweit 65 Todesfälle registriert. Vor einer Woche gab es 66 Tote. Das RKI hat seit Beginn der Pandemie 4.302.661 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 gezählt. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht nachgewiesen werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – der wichtigste Parameter für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen – gab das RKI am Freitag mit 1,67 an. Das entspricht in etwa dem Wert der Vorwoche. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab dem die Situation kritisch zu beurteilen ist, ist für die Inzidenz von Krankenhauseinweisungen unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchststand lag um die Weihnachtszeit bei 15,5. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.082.100 an. Die Zahl der Menschen, die mit oder mit einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 94.178.

Hinweis: Die RKI-Zahlen weichen meist leicht von den Falldaten ab, die The Aktuelle News täglich abends meldet. Das Datenteam von The Aktuelle News hat direkten Zugriff auf die Meldezahlen der Bundesländer, wie sie von den dortigen Ministerien und Behörden veröffentlicht wurden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einer Verzögerung führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die bis zum Abend veröffentlichten Länderinformationen und berechnet daraus einen Tagesstand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI hingegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand am nächsten Morgen bekannt gegeben wird.

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