Montag, November 29, 2021
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Warum es sich lohnt, die Autoversicherung zu wechseln

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Das geht schnell und spart fast immer Geld: Bis Ende November können Verbraucher ihre Kfz-Versicherung ganz einfach wechseln. Das zahlt sich in der Regel aus, denn Bestandskunden drohen Prämienerhöhungen.

Frist 30. November: Bis dahin ist es für Autofahrer vergleichsweise einfach, die Kfz-Versicherung zu wechseln. Tatsächlich lohnt sich der Aufwand nach Ansicht von Branchenexperten und Verbraucherschützern in vielen Fällen. Denn im Moment würden Wechselwillige mit attraktiven neuen Policen gelockt.

„Bei Verträgen mit Werkstattverpflichtung können bis zu 20 Prozent eingespart werden“, sagt Alexander Machowetz vom ADAC. Es lohnt sich, jetzt die Versicherung für das Auto zu prüfen und Optionen wie einen Werkstattvertrag zu überdenken. „Der Versicherte erklärt sich grundsätzlich bereit, einen Vollkaskoschaden in einer Partnerwerkstatt des Versicherers reparieren zu lassen. Dafür ist die Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung deutlich günstiger“, sagt Alexander Machowetz. Im Schadensfall sollte der Versicherer einen Abhol- und Lieferservice für das Auto anbieten und für die Zeit der Reparatur ein kostenloses Ersatzfahrzeug zur Verfügung stellen.

Derzeit rekrutiert die Branche neue Kunden. Daher sinken die Preise für Neukunden gegen Ende des Jahres sogar. Das Sparpotenzial beim Wechsel ist immens: Nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox sparen Kunden, die jetzt wechseln, durchschnittlich 27 Prozent ihrer bisherigen Prämie. Neben dem Preis sollten Autofahrer auch die Leistungen ihrer Autoversicherung vergleichen, sagt Machowetz. „Autofahrer sollten in der Haftpflichtversicherung auf eine hohe Deckungssumme achten. Eine Versicherungsdeckung von 100 Millionen Euro für Sachschäden und 15 Millionen Euro pro Verletzten ist gut.“

Damit die Versicherung nicht unnötig teuer wird, sollten die Jahresfahrleistung, die Selbstbeteiligung und die Fahrergruppe geprüft werden. Wer zum Beispiel angesichts der Corona-Krise seltener ins Büro oder ins Unternehmen fährt, landet oft bei einer geringeren Jahresfahrleistung. Die gefahrenen Kilometer sollten daher regelmäßig überprüft und realistisch angegeben werden. Es lohnt sich immer, die Versicherung einmal im Jahr zu bezahlen.

Also gleich zu den Vergleichsportalen von Stiftung Warentest, Verivox oder Check24 gehen und oft Geld sparen, so der Aufruf von ADAC und Verbraucherzentrale. „Oft bekommt ein Neukunde günstigere Beiträge als ein Bestandskunde“, sagt Elke Weidenbach von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Vor allem in diesem Jahr dürften die Beiträge günstiger ausfallen, da sich aufgrund der coronabedingten Einschränkungen weniger Unfälle ereigneten, was sich direkt in den Beiträgen niederschlägt. Die meisten Versicherer akzeptieren eine Kündigung über das Online-Kundenportal oder per E-Mail.

„Wenn Sie im neuen Vertrag eine nächtliche Unterbringung in einer Garage angeben und dafür den Garagenrabatt bekommen, soll auch eine Garage vorhanden sein“, sagt Verbraucherschützer Weidenbach. Beim Wechsel sollten Kunden auf böse Überraschungen achten. Vor allem bei den günstigsten Optionen aus dem Online-Tarifrechner sollten Autofahrer aufmerksam lesen. Im Schadensfall mit Ausschlussklauseln oder schlimmeren Downgrades kann es oft teurer werden.

„Der Versicherungsschutz sollte auch bei grober Fahrlässigkeit nicht eingeschränkt werden – etwa wenn eine rote Ampel übersehen wird und sich ein Unfall ereignet. Dafür muss der Versicherer in den Versicherungsbedingungen auf den Einwand grober Fahrlässigkeit verzichten“, sagt ADAC-Experte Machowetz. Der Rabattschutz schützt in der Regel vor einer Herabstufung bei einem Verlust pro Kalenderjahr. Bei Tierunfällen sollten Kollisionen mit Tieren aller Art versichert werden. Das schützt Autofahrer nicht nur bei Unfällen mit Rehen oder Wildschweinen, sondern auch bei Weidetieren.

Laut ADAC gilt: Erst mit Abschluss des neuen Vertrages kündigen, da Versicherer Teil- und Vollkaskoverträge ablehnen können. Jeder, der von einer Beitragserhöhung betroffen ist, hat ab der Mitteilung einen Monat Zeit, den Vertrag zu kündigen. Die anderen Fahrer müssen nun bis Ende des Monats Vergleiche anstellen und am Ende Geld sparen.



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