Sonntag, Mai 22, 2022
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"Wenn nicht du, wer dann?" Azovstal-Verteidiger bitten Elon Musk um Hilfe

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Tesla-Chef Musk versorgt die Ukraine mit Satelliten-Internet und fordert den russischen Präsidenten Putin zu einem Zweikampf heraus. Der richtige Mann, um die verbleibenden ukrainischen Truppen aus dem Stahlwerk von Mariupol zu retten? Daran hat ihr Kommandant keinen Zweifel.

Ein ukrainischer Militärkommandeur in der belagerten Hafenstadt Mariupol hat einen verzweifelten Appell an den reichsten Mann der Welt, Elon Musk, gerichtet. Der Kommandeur der 36. Marinebrigade, Serhiy Volyna, schrieb auf Twitter an den Tesla-Chef: „Helfen Sie uns, von Asow-Stahl in ein Vermittlerland zu kommen. Wenn nicht Sie, wer dann?“

Wolyna und seine Einheit warten seit Wochen in dem von russischen Truppen belagerten Stahlwerk. In seiner Nachricht an Musk erklärte der Kommandant, dass er eigens einen Twitter-Account eingerichtet habe, um den künftigen Eigentümer der Nachrichtenplattform zu erreichen. „Sie sagen, Sie kommen von einem anderen Planeten, um den Menschen beizubringen, an das Unmögliche zu glauben“, schrieb er an Musk. „Unsere Planeten liegen nebeneinander, während ich lebe, wo es fast unmöglich ist zu überleben.“ Er rief „jeden auf dem Planeten Erde“ dazu auf, Musk dabei zu helfen, seinem Appell Folge zu leisten.

Nach Angaben der ukrainischen Regierung befinden sich noch mehr als 1.000 Soldaten in den weitläufigen unterirdischen Anlagen des Stahlwerks aus der Sowjetzeit. Sie sind die letzten Verteidiger der strategisch wichtigen Hafenstadt Mariupol, die bis auf das Industriegebiet vollständig unter russischer Kontrolle steht. Hunderte Zivilisten wurden in den letzten Wochen aus den Einrichtungen evakuiert.

Musk hatte vor der Übernahme des Unternehmens Twitter genutzt, um den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem „Eins-gegen-Eins“ über die Ukraine herauszufordern. Der Chef des Elektroautoherstellers Tesla und des Luft- und Raumfahrtunternehmens SpaceX hat auch Ausrüstung für seinen Starlink-Satelliten-Internetdienst in die Ukraine geschickt, um den Internetzugang in Gebieten bereitzustellen, die von russischen Militärangriffen betroffen sind.

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