Donnerstag, Februar 2, 2023
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Wer hat wie viele Panzer? Wo Leopard-Panzer auf ihren Einsatz in Europa warten

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Die Ukraine hofft auf mehr schwere Waffen aus dem Westen: Die Bundesregierung signalisiert die Freigabe moderner Kampfpanzer. Allerdings rollen Leopard 2 nicht nur bei der Bundeswehr. Welche Staaten könnten zusätzliche Leoparden beisteuern?

Der Kampfpanzer Leopard 2 ist eines der modernsten Waffensysteme der Welt: Der rund 60 Tonnen schwere und 1.500 PS starke Stahlkoloss kann mit seiner 120-Millimeter-Bordkanone selbst bei voller Fahrt kilometerweit entfernte Ziele angreifen . Die Leos, wie sie im Militärjargon heißen, sind seit Anfang der 1980er Jahre bei der Bundeswehr im Einsatz.

Leopard-Panzer werden nicht nur von der Bundeswehr eingesetzt. Das Fahrzeug gilt als Exportschlager des Herstellers Krauss-Maffei Wegmann (KMW). Das Modell wurde in ein gutes Dutzend Kundenländer verkauft. In Europa haben sich NATO-Partner wie Norwegen, die Niederlande und Dänemark für Kampfpanzer aus Deutschland entschieden. Größere Zahlen gibt es in Spanien, der Türkei und Griechenland.

Insgesamt wurden bisher rund 3000 Exemplare gebaut. Hersteller Krauss-Maffei Wegmann (KMW) hat den Tank in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach gemeinsam mit Partnern wie Rheinmetall entwickelt. Dabei wurden unter anderem Erfahrungen aus Auslandseinsätzen und neue Anforderungen der Betreiber berücksichtigt. Die Bundeswehr setzt derzeit die Varianten 2 A5, 2 A6 und 2 A7 ein.

Mit der laufenden Einführung der modernsten Version 2 A7V soll die Bundeswehr nach bisherigen Planungen ihre Bestände aufstocken und bis 2030 über insgesamt 320 Leopard-2-Panzer verfügen verschiedene Baureihen sind derzeit bei der Bundeswehr im aktiven Dienst. Nicht alle seien sofort einsetzbar, heißt es. Die genaue Anzahl der Leopard-Panzer ist offiziell klassifiziert.

Von der neuesten Variante 2 A7V – mit verbesserter Sensorik, mehr Feuerkraft und stärkerem Antrieb – gibt es derzeit nicht viel mehr als 50 Fahrzeuge in der Bundeswehr. In die Ukraine sollen die neusten Modelle ohnehin nicht gehen. Berichten zufolge konnte Deutschland zunächst 14 Fahrzeuge der älteren Version 2 A6 an die ukrainischen Streitkräfte übergeben.

Für einen militärischen Erfolg im Kampf gegen die russische Invasionsarmee benötigt die Ukraine nach eigenen Angaben jedoch mehrere hundert Kampfpanzer. „Es geht nicht um fünf oder zehn oder fünfzehn Panzer“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer ersten Reaktion auf die Panzerfreigabe aus Berlin. „Der Bedarf ist größer.“

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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