Dienstag, August 9, 2022
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Wiederholte Angriffe China erlebt weitere blutige Angriffe auf Kinder

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Ein weiterer tödlicher Messerangriff auf einen Kindergarten in China. Drei Menschen sterben. Die Volksrepublik hat in letzter Zeit unter einer Reihe solcher Angriffe gelitten. Die Sicherheitsvorkehrungen werden verschärft, die Ursachen sind aber noch unklar.

Mit grausamer Regelmäßigkeit werden Schulen in den Vereinigten Staaten jetzt zum Schauplatz von Massenerschießungen. Aber auch China muss sich seit einigen Jahren mit blutigen Angriffen auf solche Einrichtungen auseinandersetzen – wenn auch deutlich seltener. Und anders als in den USA ist der Besitz von Schusswaffen in der Volksrepublik streng verboten. Die Täter greifen bei ihren Angriffen deshalb zu Messern – zuletzt in einem Kindergarten in Peking.

Dort wurden bei einem weiteren Messerangriff drei Menschen getötet und sechs weitere verletzt. Ein „Gangster mit Mütze und Maske“ sei am Mittwochmorgen (Ortszeit) in den privat geführten Kindergarten im Distrikt Anfu in der südöstlichen Provinz Jiangxi gestürmt, teilte die örtliche Polizei dem chinesischen Kurznachrichtendienst Weibo mit. Die Polizei suchte noch nach dem mutmaßlichen Täter, einem 48-Jährigen.

Über das Alter und die Identität der Opfer wurden noch keine Angaben gemacht. Ein von der staatlichen Zeitung Beijing Daily veröffentlichtes Video zeigte einen Polizisten, der ein kleines Kind zu einem Krankenwagen trug. Der mutmaßliche Angreifer war zunächst noch auf der Flucht. Die Sicherheitsbehörden würden „alles tun, um den Verdächtigen zu fassen“, versicherte die Polizei.

Zuletzt, im April 2021, tötete ein Mann in einem Kindergarten in Südchina 2 Kinder mit einem Messer und verletzte 16 weitere. 2020 verletzte ein Angreifer mit einem Messer 37 Schüler und zwei Erwachsene an einer Grundschule im Süden des Landes. Laut lokalen Medien war der Angreifer ein Wachmann. Im Jahr 2018 wurde ein Mann in Nordchina zum Tode verurteilt, weil er neun Kinder erstochen und elf weitere verletzt hatte.

Im vergangenen Monat wurden vier Menschen bei einem Messerangriff auf ein großes Krankenhaus in Shanghai verletzt. Der Angreifer wurde erschossen und von der Polizei festgenommen. Im Juni 2021 tötete ein Mann mit einem Messer auf einer Einkaufsstraße in der ostchinesischen Stadt Anqing 6 Menschen und verletzte 14 weitere.

Wegen solcher Vorfälle verstärkten die Behörden die Sicherheitsmaßnahmen. Allerdings werden sie auch mit Forderungen nach besserer Erforschung der Ursachen solcher Angriffe konfrontiert. Laut Behörden hatten die Angreifer oft eine psychische Erkrankung oder wollten Rache an ihren Arbeitgebern, Beamten oder der Gesellschaft im Allgemeinen. Eine Zunahme psychischer Erkrankungen könnte auch auf den rasanten gesellschaftlichen Wandel in China zurückzuführen sein, meinen einige Experten.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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