Sonntag, November 28, 2021
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#WirwollenKarl – Unterstützer fordern Lauterbach als Gesundheitsminister

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Der Koalitionsvertrag steht. Nun steht fest, dass die SPD den Gesundheitsminister stellen wird. Wer genau die Stelle übernimmt, ist allerdings noch offen. Das Netzwerk hat einen klaren Favoriten.

Die schlimmsten Befürchtungen einiger Twitter-Nutzer bewahrheiten sich nicht: Nachdem zunächst berichtet wurde, dass die FDP den Gesundheitsminister künftig stellen könnte, fällt das Ressort nun an die Sozialdemokraten. Viele Twitter-Nutzer atmen erleichtert auf. Unter dem Hashtag „WirwollenKarl“ fordern sie seit Wochen die Besetzung des Postens mit dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach.

In Zeiten der Pandemie ist Lauterbach ein gefragter Mann in Talkshows. Das weiß auch User „tomtxcx“ und bittet Markus Lanz um Lauterbachs Freigabe für höhere Aufträge.

In ihrer Empfehlung für den Gesundheitsexperten verteilen die Lauterbach-Fans auch gegen den scheidenden Minister Spahn. Es gibt immer wieder Tweets mit einem Bild von Lauterbach und dem Zusatz „… weil man auch als Bundesminister kompetent sein kann“. So auch Nutzerin „Barbara“, die vermutet, dass Deutschland mit einem Gesundheitsminister in Lauterbach derzeit besser dran wäre.

Die Unterstützung für den SPD-Politiker reicht sogar bis ins liberale Lager. „Dragan Radic“ schreibt zu einem Bild von Lauterbach: „Wir brauchen dringend einen Gesundheitsminister mit Sachverstand und keinen Ökonomen oder Banker in diesem sehr wichtigen Posten.“ Das sagte er als FDP-Anhänger.

Lauterbach selbst zeigt sich bereit, das Ministerium zu leiten. „Ich bin schon lange in diesem Bereich, daher wäre es eine Überraschung, wenn ich das grundsätzlich nicht wollte“, sagte er am Mittwochabend in der Sendung „RTL Direkt“. „Aber es gibt andere, die es können, hier geht es nicht um mich“, fügte er hinzu.

Positiv bewertete Lauterbach auch, dass das Gesundheitsamt in den Ampelverhandlungen der SPD zugeordnet wurde. „Wir sind eine sozialdemokratische Partei, das ist ein wichtiger Bereich für uns.“

Mitten in der vierten Welle der Corona-Pandemie in Deutschland kommt dem Gesundheitsministerium eine besondere Bedeutung zu. Es wird noch dauern, bis die künftige Führung des derzeit von Jens Spahn (CDU) geleiteten Hauses feststeht: In den nächsten Tagen werde er „sehr intensiv daran arbeiten, in den sozialdemokratischen Ressorts eine hervorragende Besetzung herbeizuführen“, so der designierte Bundeskanzler Das teilte Olaf Scholz (SPD) am Mittwoch mit.

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