Dienstag, September 27, 2022
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"Wostok 2022": Manöver als russische Machtdemonstration

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Russland startet am Donnerstag mit dem Wostok-2022-Manöver. Mehr als 50.000 Soldaten werden dort sein. An der Übung nehmen auch China, Indien, Weißrussland, Tadschikistan und die Mongolei teil.

Die Vorbereitungen für die große Militärübung laufen auf Hochtouren. Chinesische Truppen sind bereits in der Region Primorsky im Fernen Osten Russlands eingetroffen. Bilder, die ganz im Sinne des Kreml sind – sie unterstreichen, wie eng die strategische Partnerschaft mit China geworden ist.

Mit von der Partie ist auch Indien – ein weiterer Partner, dem die russische Führung derzeit große Bedeutung beimisst. Genauso wie Weißrussland, Tadschikistan oder die Mongolei.

Laut einer Sprecherin des russischen Staatsfernsehens nehmen mehr als 50.000 Soldaten an der Übung „Wostok 2022“ teil, die in Sibirien, im Fernen Osten, im Ochotskischen Meer und im Japanischen Meer (Ostsee) stattfindet. . Einsatz, darunter 140 Flugzeuge, Drohnen und 60 Schiffe.

Das „Wostok“-Manöver ist eines der größten von Russland organisierten. Dass darauf trotz der Kämpfe in der Ukraine nicht verzichtet wird, kann als bewusste Demonstration militärischer Macht verstanden werden. Nach innen – aber auch nach außen, wo die vermeintliche Stärke in Frage gestellt wird. Hauptziel der Übungen sei es, die Zusammenarbeit zu verbessern, um die gemeinsame Sicherheit in der Region zu gewährleisten, sagt die Sprecherin.

Aus japanischer Sicht sollte man eher von einseitigen Sicherheitsinteressen sprechen als von gemeinsamer Sicherheit. Zuvor hatte Tokio gegen das Manöver protestiert und Russland aufgefordert, von Übungen in der Nähe der südlichen Kurilen abzusehen.

Doch Russland hält an seinen Forderungen fest. Auch in dieser Region. Ende Juli unterzeichnete Präsident Wladimir Putin eine neue Marinedoktrin, die Russlands Grenzen und Interessenzonen auf See in großem Umfang definiert:

Moskau will seine Präsenz in der Arktis ausbauen, die die Nato nun auch stärker ins Visier nehmen will: auf den Inseln im Nordpolarmeer und im Nordpolarmeer. Und auch mit Blick auf eine mögliche Nato-Mitgliedschaft Schwedens und Finnlands will Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu aufrüsten: Bis Ende des Jahres sollen im Westlichen Militärbezirk zwölf neue Militäreinheiten und -abteilungen gebildet werden.

Die Vielzahl an neuen Aufgaben könnte erklären, warum Putin vergangene Woche eine personelle Aufstockung der Armee ab dem kommenden Jahr angeordnet hat. Insgesamt soll die Zahl der zivilen und militärischen Kräfte auf über zwei Millionen steigen.

Unklar blieb, wie viele der rund 137.000 zusätzlichen Militärangehörigen Wehrpflichtige oder Vertragssoldaten sein werden. Und auf welche Weise ausreichende Kräfte rekrutiert werden könnten. Schon vor dem Krieg seien laut Verteidigungsminister nicht 100 Prozent aller Vertragsstellen besetzt worden. Wie es derzeit aussieht, darüber gibt es derzeit keine offiziellen Informationen.

Auch nicht darüber, wie groß der Truppenaufwuchs wäre, wenn die selbsternannten Volksrepubliken Luhansk und Donezk in Referenden für den Beitritt zur Russischen Föderation stimmen und auch Freiwilligenbataillone in die Armee integriert würden.



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Abgel T
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Ich arbeite seit ca. 3 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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