Sonntag, Januar 23, 2022
StartNACHRICHTENZDF-Politbarometer: Die Bevölkerung ist zufrieden mit Olaf Scholz

ZDF-Politbarometer: Die Bevölkerung ist zufrieden mit Olaf Scholz

- Anzeige -

Bisher sind 65 Prozent der Politbarometer-Befragten mit der Arbeit von Bundeskanzler Olaf Scholz zufrieden, nur 17 Prozent halten sie für schlecht.

Die neue Bundesregierung und die Bundeskanzlerin starten mit positiven Werten ins neue Jahr. 65 Prozent aller Befragten finden, dass Olaf Scholz als Bundeskanzler einen guten Job macht, 17 Prozent sagen „eher schlecht“ (der Rest 100 Prozent „weiß nicht“ hier und unten). Eine positive Mehrheitsmeinung gibt es nicht nur bei den Anhängern von SPD (89 Prozent), Verdi (85 Prozent) und FDP (54 Prozent), sondern auch bei den Linken (58 Prozent) und CDU/CSU (53 Prozent). ). Nur die Mehrheit der AfD-Anhänger (31%) sieht das anders.

Im Vergleich zum Dezember-Politbarometer gibt es leichte Schwankungen in der Hochrechnung: Wäre am kommenden Sonntag wirklich Bundestagswahl, käme die SPD auf 27 Prozent (minus eins), die CDU/CSU könnte mit 22 Prozent (plus eins) rechnen Die Grünen kämen auf 16 Prozent (minus eins), die FDP auf 11 Prozent (minus eins), die AfD auf zehn Prozent (unverändert) und die Linke auf sechs Prozent (plus eins). Die anderen Parteien erhielten zusammen acht Prozent (einen mehr), darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erreicht hätte.

Bei der Bewertung von Sympathie und Leistung („Was meinen Sie?“) liegt Altkanzlerin Angela Merkel mit einer Durchschnittsnote von 2,5 (Dezember: 2,7) auf der Skala von +5 bis -5 weiterhin auf Platz eins. Gefolgt von Olaf Scholz mit 1,9 (2,1), Robert Habeck mit 1,4 (1,4), Lars Klingbeil mit 1,1 (1,3), Christian Lindner mit 0,9 (1,0), Markus Söder mit 0,6 (0,6), Friedrich Merz mit 0,3 (0,1), Annalena Baerbock mit 0,0 (0,2), Sahra Wagenknecht mit minus 0,1 (0,0) und auf Rang zehn Jens Spahn mit minus 0,8 (minus 0,7).

Nur 40 Prozent aller Befragten glauben, dass der designierte CDU-Vorsitzende Friedrich Merz seine Partei erfolgreich in die Zukunft führen wird, 48 Prozent glauben es nicht. Unter den CDU/CSU-Anhängern sind 68 Prozent optimistisch, während 26 Prozent Zweifel hegen.

Ähnlich wie im Dezember halten nun 69 % aller Befragten Corona und seine Folgen für das wichtigste politische Problem in Deutschland. An zweiter Stelle folgt das Thema „Klima“ mit 33 Prozent. Etwas mehr als im Dezember sehen sie ihre Gesundheit durch das Coronavirus gefährdet (53 %; nicht gefährdet: 43 %).

44 Prozent (plus fünf gegenüber Dezember) sind mit den aktuellen Kronenmessungen zufrieden, 30 Prozent (minus zwölf) halten sie für härter, während 22 Prozent (plus sechs) sie für übertrieben halten.

Eine deutliche Mehrheit von 62 Prozent (Dezember: 68 Prozent) spricht sich für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfung aus. 36 Prozent (Dezember: 31 Prozent) sind dagegen, dass sich alle gegen Corona impfen lassen müssen. Eine große Mehrheit befürwortet die Impfpflicht bei den Anhängern der Grünen (76 %), CDU/CSU (73 %) und SPD (73 %). Bei den Linken sind 53 Prozent dafür, bei der FDP 52 Prozent. Unter den AfD-Anhängern sind nur zehn Prozent für eine Impfpflicht.

53 % sagen, die aktuelle Situation rund um Corona belaste sie stark, 47 % sehen das nicht so. Ende letzten Sommers im September fühlten sich nur noch 39 % durch Corona stark belastet, 60 % empfanden es damals nicht so.

Die EU will die Kernenergie als klimaneutral einstufen und will daher künftig den Bau neuer Kernkraftwerke in der EU fördern. 22 % unterstützen ihn, aber 74 % lehnen ihn ab. 54 Prozent stimmen zu, dass die neuesten Atomkraftwerke in Deutschland Ende dieses Jahres vom Netz gehen (falsch: 40 Prozent).

Frank-Walter Steinmeier macht seinen Job als Bundespräsident ziemlich gut, sagen 86 Prozent (ziemlich schlecht: acht Prozent). Angesichts dieses positiven Urteils verwundert es nicht, dass sich 81 Prozent auch für eine weitere fünfjährige Amtszeit aussprechen (gegenüber 13 Prozent).

Die Umfrage für das Politbarometer wurde wie immer von der Forschungsgruppe Mannheim Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden telefonisch vom 11. bis 13. Januar 2022 mit 1.128 zufällig ausgewählten Wählern durchgeführt. Berücksichtigt wurden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern. Die Umfrage ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Die Fehlerspanne beträgt etwa +/- drei Prozentpunkte für einen Anteil von 40 Prozent und etwa +/- zwei Prozentpunkte für einen Anteil von 10 Prozent. Politische Stimmungsdaten: SPD: 31 Prozent, CDU/CSU: 23 Prozent, Grüne: 20 Prozent, FDP: 10 Prozent, AfD: fünf Prozent, Linke: sieben Prozent. Das ZDF sendet das nächste Politbarometer am Freitag, 28. Januar 2022. Informationen zur Erhebungsmethodik und zum genauen Wortlaut der Fragen finden Sie auch unter www.forschungsgruppe.de.

ZUGEHÖRIGE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Anzeige

Am beliebtesten

Letzte Kommentare