Donnerstag, Oktober 28, 2021
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Bayerns Abwehrstar Hernández droht sechs Monate Haft

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Lucas Hernández hat seit Jahren Streit mit seiner jetzigen Frau. Jetzt ordnet ihn ein Madrider Gericht an. Dem französischen Weltmeister droht eine lange Haftstrafe. Es geht um ein Annäherungsverbot.

EEiner der besten Verteidiger der Bundesliga droht eine Haftstrafe. Lucas Hernández, Abwehrprofi des FC Bayern, hat von der spanischen Justiz eine Vorladung zu einer Haftstrafe erhalten. Dies bestätigte das Madrider Strafgericht 32 in einer Pressemitteilung.

Der 25-jährige Weltmeister wird am kommenden Dienstag in der spanischen Metropole erwartet. Das stört natürlich die Vorbereitung des deutschen Rekordmeisters auf sein Spiel in der Champions League bei Benfica Lissabon am kommenden Mittwoch extrem.

Hintergrund der Gerichtsverhandlung: Hernández hatte nach einem Streit gegen das Gerichtsverbot verstoßen, sich seiner jetzigen Ehefrau Amelia Llorente im Umkreis von 500 Metern zu nähern. 2018 forderte die Staatsanwaltschaft für den Franzosen sogar ein Jahr Gefängnis wegen Verstoßes gegen das Lebensmittelverbot. Hernández wurde zu sechs Monaten Haft verurteilt. Das Urteil ist nun rechtskräftig und kann nicht mehr angefochten werden. Hernández beantragte im vergangenen Juni vergeblich, das Urteil in eine Geldstrafe umzuwandeln.

Es geht um einen Streit im Februar 2017. Hernández spielte damals für Atlético Madrid, es soll Schlägereien seitens des Bayern-Stars und Sachschäden seitens Llorente am Auto des Spielers gegeben haben. Hernández wurden 30 Gemeinschaftsstunden auferlegt, die er tat. Er hat auch schon eine Geldstrafe bezahlt. Kurz nach dem Streit versöhnte sich das Paar und heiratete im Juni 2017 in Las Vegas, gefolgt von Flitterwochen auf den Bahamas. Beide leben heute zusammen und glücklich in München.

In der Pressemitteilung des Gerichts heißt es nun: „Das 32. Strafgericht in Madrid, das für die Vollstreckung von Urteilen wegen Gewalt gegen Frauen zuständig ist, hat den Antrag auf Aussetzung der gegen Lucas François BH verhängten sechsmonatigen Haftstrafe abgelehnt am 11. Oktober um 11 Uhr, damit ihm der Antrag auf freiwillige Haft innerhalb einer nicht verlängerbaren Frist von zehn Tagen zugestellt werden kann“, teilte das Gericht mit. Sollte Hernández dies nicht tun, würde er sofort mit Haftbefehl gesucht.

Beim FC Bayern rechnet niemand damit, dass Hernández wirklich in U-Haft muss. Die Anwälte des Spielers werden voraussichtlich am Dienstag erneut gegen das Urteil Berufung einlegen, um seine Festnahme zu verschieben. Das Regionalgericht Madrid hat das letzte Wort; eine Entscheidung kann Wochen oder sogar Monate dauern. Der FC Bayern hat sich zu dem Fall noch nicht geäußert.

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