Samstag, Januar 15, 2022
StartSPORTBVB: Zweimal Meunier, zweimal Haaland und „brutales Gegenpressing“

BVB: Zweimal Meunier, zweimal Haaland und „brutales Gegenpressing“

- Anzeige -


Dortmund hält Bayern München unter Druck. Der BVB feierte gegen Freiburg ein Torschussspiel und verkürzte den Rückstand auf die Spitze zumindest vorübergehend auf drei Punkte. In den kommenden Wochen warten jedoch einige Meilensteine ​​auf den letzten Verfolger.

MITTolles Spiel, zweiter Sieg: Borussia Dortmund hat Tabellenführer FC Bayern mit einem positiven Start in die Rückrunde unter Druck gesetzt. Mit einem beeindruckenden 5:1 (3:0)-Sieg im Bundesliga-Topspiel gegen Tabellenvierten SC Freiburg präsentierte sich das Team von Marco Rose als echter Titelanwärter und verkürzte den Rückstand auf Monaco zumindest für einen Tag auf drei Punkte.

Nur eine Woche nach dem hart erkämpften Sieg in Frankfurt stand auch der Revierklub vor der nächsten Herausforderung. Vor aufgrund der Kronensituation nur 750 Zuschauern pfiffen die Synchronsprecher Thomas Meunier (14./29. Minute) und Erling Haaland (45./75.) sowie der starke Mahmoud Dahoud (86.) die dritte Auswärtsniederlage für die Freiburger an Freitag Abend.

Das zweite Tor des norwegischen Stürmers war das 2000. Heimtor des BVB in der Bundesliga. Die Breisgauer Leistungssteigerung kam zu spät und wurde erst durch das 3:1 (61.) von Ermedin Demirovic belohnt. Das Team von Trainer Christian Streich droht an diesem Wochenende, aus der Champions League auszusteigen.

Zuschauer sahen nur zehn verhaltene Anfangsminuten. Dann übernahm Borussia schnell und eindrucksvoll die Kontrolle. Mit intensivem Pressing und verbessertem Kombinationsspiel kam sie dem Freiburger Tor immer näher. „In der ersten Halbzeit hatten wir wirklich Probleme reinzukommen. Dortmund ist im Gegenpressing richtig brutal, vor allem in der Mitte“, lobte Freiburgs Kapitän Christian Günter: „Die beiden Standardtore tun natürlich extrem weh. Du kannst es offensichtlich nicht schlucken. Das tut noch mehr weh.“

Nur drei Minuten vor der ersten Chance von Donyell Malen (11.), der aus 16 Metern das Tor verfehlt, gab es die Belohnung für den engagierten Beginn. Nach einer Ecke von Julian Brandt köpfte Torhüter Meunier ein und brachte sein Team mit seinem ersten Saisontor auf 1:0 in Führung.

Dortmund, das am vergangenen Wochenende mit hoher Moral nach einem 0:2-Rückstand bei Eintracht Frankfurt mit 3:2 gewann, bestimmte das Geschehen und zeigte sich offensiv. Außerdem versuchte man offenbar, die Bitte von Trainer Marco Rose umzusetzen, Fehltritte im Aufbauspiel zu reduzieren.

Einsatz und Dynamik wurden belohnt: Das 2:0 war fast das Doppelte des ersten Treffers. Brandt holt eine weitere Ecke heraus, doch diesmal köpft Meunier von rechts erneut und lässt SC-Torhüter Benjamin Uphoff keine Chance zur Abwehr.

Uphoff hat erneut den fehlenden Stammtorhüter Mark Flekken sowie Verteidiger Nico Schlotterbeck ersetzt. Ausgerechnet die Standard-Liga-Spezialisten kassierten nach toten Bällen zwei Gegentore. Mit 16 Standardtoren führen die Breisgauer die Statistik der entsprechenden Liga an. An diesem Abend kamen sie jedoch nicht ins Spiel und blieben bis zum Halbzeitpfiff ohne gefährliche Chance. „Wir wollten Schüsse platzieren und den Ball erobern, aber wir fühlten uns überall auf dem Platz in der Unterzahl, daher fehlte es total an Zugänglichkeit.“

Noch schlimmer aus Freiburger Sicht: Haaland klettert auf 3:0 vor der Einwechslung auf einen Pass von Jude Bellingham. „Der Nackenschlag“, sagte Günter. Die Dortmunder Überlegenheit in den ersten 45 Minuten spiegelte sich auch in 12:1-Torschüssen wider, wobei der Kopfball von Woo-Yeong Jeong Dortmund-Torwart Gregor Kobel (44.) keine Probleme bereitete.

Allerdings sah der BVB-Schlussmann nach der Pause nicht gut aus, als der eingewechselte Demirovic den ersten Treffer für Freiburg erzielte. Kobel blockt eine Hereingabe von Roland Sallai, leider aber direkt vor die Füße des Jokers, der aus kurzer Distanz schießt. Der BVB ist in Führung gegangen und hat in den Verwaltungsmodus gewechselt, um Energie für das Pokalspiel am Dienstag gegen den FC St. Pauli zu sparen. Das brachte Freiburg kurzzeitig wieder ins Spiel, bevor Haaland die letzten Restzweifel beseitigte und Dahoud sogar auf 5:1 erhöhte.

ZUGEHÖRIGE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Anzeige

Am beliebtesten

Letzte Kommentare