Donnerstag, September 23, 2021
StartSPORTChampions League Wolfsburg rettet gegen Lille einen Punkt in Unterzahl

Champions League Wolfsburg rettet gegen Lille einen Punkt in Unterzahl

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Mit viel Glück ist der VfL Wolfsburg mit einem Unentschieden in die Champions-League-Saison gestartet. Über 30 Minuten mussten die Wölfe mit einem Mann weniger auskommen als der französische Meister OSC Lille.

Bundesliga-Spitzenreiter VfL Wolfsburg hat zum Auftakt der neuen Champions-League-Saison beim französischen Meister OSC Lille einen Glückspunkt erzielt. Beim 0:0 im Stade Pierre Mauroy erzielten die Wölfe mit einer schwachen Leistung am Dienstagabend ein brauchbares Ergebnis. In der letzten halben Stunde spielten sie sogar in Unterzahl, weil Verteidiger John Anthony Brooks in der 62. Minute nach einem Handball Gelb-Rot sah. Nur drei Minuten zuvor hatte der VfL durch Maximilian Philipp erstmals in diesem Spiel auf das gegnerische Tor geschossen (59.).

Die Wolfsburger hatten in der Nachspielzeit Glück: Erst köpfte José Fonte knapp am Wolfsburger Tor vorbei, dann kassierte der Video-Schiedsrichter einen Foulelfmeter zurück (90.+6).

Lille war vor ihren lautstarken Fans die deutlich gefährlichere Mannschaft und erzielte kurz nach der Pause das vermeintliche 1:0. Ein Tor von Jonathan David wurde jedoch vom Videoschiedsrichter erneut kassiert, weil der Ball zuvor ausserhalb gewesen war.

Dieses Spiel war weit vom Champions-League-Niveau entfernt. Vor allem Wolfsburg spielte nervös und zurückhaltend, bevor es an diesem Abend durch Brooks Platzverweis zu einem reinen Abwehrkampf wurde.

Zudem wurde der Niedersachsen vor allem von einem Mann gestresst, der vor fünf Jahren eigentlich seine Karriere in China beenden wollte und nun mit 36 ​​Jahren in die Champions League zurückgekehrt ist: der türkische Mittelstürmer Burak Yilmaz, von seinen eigenen Fans jubelten laut beim Aufwärmen. In der achten Minute fing Guilavogui den Ball im Strafraum gerade noch rechtzeitig ab. Gefährlich war auch ein Freistoß des Routiniers (13.). Erst nach einem Sololauf des Kanadiers David erwies sich der Abschluss von Yilmaz als zu harmlos (21.).

Den schwachen Eindruck der ersten Halbzeit konnten die Wölfe auch nach der Pause nicht korrigieren. Das Versäumnis der Franzosen zu treffen und Brooks’ wiederholte Pannen machten die ganze Verwundbarkeit deutlich. Lediglich VfL-Torhüter Koen Casteels stand dem ungleichen Stürmerduo von Lille in der zweiten Halbzeit im Weg. In der 64. Minute parierte der Belgier gegen den 21-jährigen David, kurz darauf gegen den 15-jährigen Yilmaz (69.).

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