Dienstag, August 9, 2022
StartSPORTComputer helfen Ärzten: Dr. Future: Wenn Computer heilen helfen

Computer helfen Ärzten: Dr. Future: Wenn Computer heilen helfen

- Anzeige -

Plan b zeigt Menschen, die mit Hilfe von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz die Medizin verändern. Und es stellt Patienten vor, denen KI hilft.

Medizin ist für Kranke oft ein teurer und zeitraubender Fließbandjob. Künstliche Intelligenz (KI) verändert in rasantem Tempo nicht nur den Arbeitsalltag vieler Ärzte, sondern das Gesundheitssystem insgesamt.

Was für viele als erschreckende Dystopie gilt, ist für manche Ärzte eine Unterstützung im Alltag. Es sind immer die Mediziner, die ihrer Hilfspflicht nachkommen, indem sie Computer als Werkzeuge nutzen, Apps programmieren und KI mit Daten füttern.

Für sie ist der Einsatz künstlicher Intelligenz eine Möglichkeit, ihre Diagnostik zu verbessern und mehr Menschen helfen zu können, auch solchen, für deren Krankheit es bisher kaum Hilfe gibt. Das Versprechen: Bessere Diagnosen, weniger Behandlungsfehler – und das alles in kürzester Zeit.

An der Berliner Charité erforscht Surjo Soekadar, wie Technologie den Alltag von Patienten verbessern kann. Davon profitieren Patienten wie Anne Nitzer. Die zweifache Mutter ist nach einem Schlaganfall vollständig gelähmt. KI-basierte Systeme können Ihnen und anderen Betroffenen helfen, wieder mit Ihrer Familie zu kommunizieren.

Überall dort, wo Muster in CT-Scans, MRT-Bildern oder anderen Quellen ausgewertet werden müssen, kann KI die Fähigkeiten des Arztes ergänzen und seine Diagnose verbessern. Trainierte Algorithmen können selbstständig große Datenmengen nach besseren Modellen als Menschen durchsuchen. Neben hoher Genauigkeit liefert KI auch Ergebnisse in einer für Menschen unerreichbaren Geschwindigkeit. Das spart Zeit und oft auch Kosten.

Ursula Schmidt-Erfurth hat mit den ersten Entwicklungen im Bereich der KI-basierten Augendiagnostik Wien zum innovativen Zentrum Europas gemacht. Nun forscht es an einer besseren Diagnostik und Behandlung von altersbedingten Netzhautveränderungen (AMD; altersbedingte Makuladegeneration).

Ziel: höhere Präzision und damit geringere Behandlungskosten. Davon profitieren Patienten wie Oskar Zlamala. Die neuen Behandlungsmethoden helfen, sein Sehvermögen zu erhalten.

Schmidt-Erfurth setzt sich wie viele nationale und internationale Ärzte und Wissenschaftler dafür ein, dass der „Rohstoff“ dieser Entwicklung, die Patientendaten, geschützt und dem kommerziellen Zugriff entzogen werden müssen. Sie begrüßen den ersten Schritt der Europäischen Kommission, den künftigen Einsatz von künstlicher Intelligenz in Europa zu regeln.

Es gibt auch Leute wie Lilly und Thomas Lohmann in Essen, die den Einsatz von KI unterstützen. Bei seiner Lebertransplantation war es ein K-assistiertes System, das dem Arzt half, das Lebervolumen richtig zu berechnen. Eine korrekte Berechnung erhöht sowohl für den Spender als auch für den Empfänger die Wahrscheinlichkeit, dass die Transplantation reibungslos verläuft.

Die Entwicklung wurde von Arzu Oezcelik, Leiter der Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum Essen, gemeinsam mit dem Informatiker und Radiologen Felix Nensa initiiert. Für sie ist die Entwicklung weiterer KI-Systeme eine Chance, Zeit für den wesentlichen Teil medizinischer Kompetenz zu gewinnen: Konversation und Empathie.

Künstliche Intelligenz revolutioniert unsere Wirtschaft. Roboter übernehmen weltweit immer mehr Geschäfte Industrie. Wie sehr wird sich unser Arbeitsleben in Zukunft verändern?

Abgel T
Abgel T
Ich arbeite seit ca. 3 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
ZUGEHÖRIGE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Anzeige

Am beliebtesten

Letzte Kommentare