Sonntag, November 28, 2021
StartSPORTConference League Union gewinnt – und hat die nächste Runde im Visier

Conference League Union gewinnt – und hat die nächste Runde im Visier

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Für Union Berlin war am 5. Spieltag der Conference League: Verlieren verboten. Und die Köpenicker haben sogar das Spiel in Haifa gewonnen. Und das Ergebnis im Parallelspiel hilft ihnen.

Union Berlin hat die Kontrolle über das Erreichen der nächsten Runde in der Conference League. Die Eisernen gewannen in Haifa mit 1:0. Im Parallelspiel trennten sich Slavia Prag und Feyenoord Rotterdam mit 2:2. Feyenoords Remis fiel in der 93. Minute. Mit einem Sieg gegen Slavia Prag am letzten Spieltag würde Union in die nächste Runde einziehen.

120 Kilometer vor Tel Aviv startete Union druckvoll, konnte sich aber nicht allzu lange klare Chancen herausspielen. Wie beim 3:0 im Hinspiel setzte Fischer auf den Dänen Frederik Rönnow, Stammtorhüter Andreas Luthe musste auf die Bank. Das wollte der Schweizer Trainer nicht als Degradierung von Luthe werten, sondern als verdiente Belohnung für Rönnow. Nach dem 2:0-Sieg im Berliner Derby gegen Hertha BSC am vergangenen Wochenende wurden vier Positionen gewechselt, darunter Kapitän Christopher Trimmel und Stürmer Cedric Teuchert wegen Sperren.

24.000 Zuschauer im ausverkauften Samy-Ofer-Stadion, darunter rund 600 Union-Fans, sorgten für tolle Stimmung, doch die Profis auf dem Platz boten viel zu wenig. Sowohl Israels Zweitplatzierter Haifa als auch der Bundesliga-Fünfte Union ließen lange Zeit an Kreativität mangeln. Zudem waren die entscheidenden Pässe vor dem Tor zu ungenau. Kurz nach der Pause erhöhte Maccabi den Druck und Unions Ryerson konnte gerade noch rechtzeitig klären (47.).

Timo Baumgartl (links) im Duell mit Tjaronn Chery.  (Quelle: imago images / Matthias Koch)Timo Baumgartl (links) im Duell mit Tjaronn Chery. (Quelle: Matthias Koch / imago images)

Und was machte Berlin? Gegen den gut organisierten Abwehrblock der Israelis versuchte es Max Kruse mit einem Schuss aus 25 Metern (55.), dieser verfehlte aber das Tor. Ryerson machte es mit dem Kopf nach der Vorlage des gerade eingewechselten Sheraldo Becker (66.) besser.

Danach beobachteten sich beide Mannschaften weiter und Union brachte im Laufe der Zeit den knappen Vorsprung heraus. Rönnow lenkte einen gefährlichen Freistoß in der Nachspielzeit über das Tor.

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