Montag, August 15, 2022
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Cybercrime-Analyse: Teure Hacking-Angriffe für deutsche Unternehmen

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Hacker-Angriffe kommen Unternehmen teuer zu stehen, insbesondere deutschen Unternehmen: Deutschland ist laut einer britischen Analyse das Land Nummer eins bei den Cyber-Schadenskosten.

Nach einer Analyse des Spezialversicherers Hiscox gehören Cybercrime-Kosten international zu den Top-Unternehmen. Der durch Hacker verursachte durchschnittliche Schaden lag in Deutschland im vergangenen Jahr bei 20.792 Dollar (18.712 Euro), wie Hiscox in München mitteilte.

Damit liegen deutsche Unternehmen deutlich über dem internationalen Durchschnitt von 17.000 US-Dollar und landen international auf Platz eins. Das britische Unternehmen hat am Montag die Neuauflage seiner jährlichen Cybercrime-Analyse veröffentlicht.

Der Report basiert auf einer Befragung von 5.181 Managern in Deutschland, den USA, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Irland, Belgien und den Niederlanden sowie auf Unternehmensdaten.

Der durchschnittliche Verlust von Hiscox von 21.000 US-Dollar entspricht nicht dem Durchschnitt, stellt jedoch die Hälfte einer Datenreihe (Median) dar, sodass im Fall von Cyberverlusten die Hälfte mehr als 21.000 US-Dollar und die andere Hälfte weniger betrug.

„Auch kleine Betriebe oder zum Beispiel der Handwerker oder Arzt um die Ecke sind sehr darauf angewiesen, auf ihre IT-Systeme und Daten zugreifen zu können“, so Kimmerle.

Laut dem Hiscox-Bericht ist gut ein Fünftel der deutschen Unternehmen bereits Opfer von Online-Erpressung geworden. Mehr als die Hälfte der erpressten Unternehmen weigerten sich zu zahlen, aber die Unternehmen, die zahlten, überwiesen durchschnittlich 46.000 US-Dollar.

Als Hauptgründe für den Anstieg des Cyber-Risikos nannten die in den acht Ländern befragten Manager nicht nur die Zunahme der Angriffe (34 %), sondern auch die gestiegene Zahl der Mitarbeiter, die von zu Hause aus arbeiten (36 %).

Anders als von einigen Experten befürchtet, scheint es im Verlauf des Krieges in der Ukraine zu keiner Eskalation russischer Hackerangriffe gekommen zu sein. „Zumindest bisher konnten wir bei den uns gemeldeten Schadensfällen keine signifikante Zunahme von Cyberangriffen mit Bezug zur Ukraine/Russland feststellen“, so Kimmerle. „Aber wir nehmen die veränderte Risikolage sehr ernst und beobachten sie genau.“

Abgel T
Abgel T
Ich arbeite seit ca. 3 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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