Sonntag, November 28, 2021
StartSPORTEuropa-League-Wahnsinn in Leverkusen: Bayer gewinnt die Gruppe

Europa-League-Wahnsinn in Leverkusen: Bayer gewinnt die Gruppe

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Bayer Leverkusen hatte gegen Celtic Glasgow alles selbst in der Hand. Die Werkself ging früh in Führung, gab das Spiel aber plötzlich auf. Dann kam eine wilde Schlussphase.

Bayer Leverkusen hat die Gruppe G in der Europa League gewonnen. Das Team um Nationalspieler Florian Wirtz gewann ein torreiches Spiel gegen Celtic Glasgow mit 3:2 und war damit zunächst unangreifbar. Damit hat die Werkself den Einzug ins Achtelfinale geschafft und das Achtelfinale übersprungen. Robert Andrich war der Matchwinner. Der Mittelfeldspieler traf gegen die Schotten zweimal. Das dritte Tor erzielte Moussa Diaby.

Die Schotten versteckten sich, getrieben von fast 2.000 enorm lautstarken Fans, nicht und suchten ihre Chance, weiterzukommen und sogar die Gruppe zu gewinnen. Bayer, der mit einer Rumpfmannschaft gestartet war – statt der zehn zugelassenen Spieler auf der Bank gab es nur fünf Feldspieler – sicherte sich bald durch Ballstaffeln Sicherheit.

Vor allem zwei Spieler übernahmen das Spielgeschehen: Außenverteidiger Jeremie Frimpong, der im Januar von Celtic nach Leverkusen wechselte, schien von den Pfiffen der Glasgow-Fans angespornt zu werden. Andrich, der den ersten Schuss startete (9.), verfehlte mit dem Kopf nach der fälligen Ecke nur knapp (10.) und traf nach dem nächsten von Florian Wirtz (16.).

Danach ließ Bayer vor 19.830 Zuschauern los. Den fleißigen Schotten fehlte es tatsächlich an Klasse und Tempo, um gefährlich vor das Leverkusener Tor zu kommen.

Amine Adli (links) im Duell mit Josip Juranovic.  (Quelle: imago images / Revierfoto)Amine Adli (links) im Duell mit Josip Juranovic. (Quelle: Revierfoto / imago images)

So musste ein Elfmeter absitzen: Bayer-Torhüter Lukas Hradecky hatte Stürmer Kyogo Furuhashi nach einer Flanke umgeworfen. Schiedsrichter Anatasios Sidiropoulos ließ das Spiel zunächst weiterlaufen, wies aber auf den Punkt hin, nachdem der Videoassistent eingegriffen hatte. Juranovic knackte im Panenka-Stil ins Tor (40.).

Dass Bayer nicht in die Kabinen in Führung ging, lag an einer kuriosen Situation: Erst traf Diaby den rechten Pfosten, gefolgt von Wirtz links (44.). Nach der Pause stolperte auch Amine Adli in Führung (54.).

Sie erzielten die Schotten, als Frimpong ausgerechnet beim Versuch, die Dinge gegen sein Ex-Team aufzuklären, davonrutschte. Jotas Tor (56.) resultierte aus Celtics zweitem Torschuss.

In der Schlussphase belohnte sich Bayer dank der Treffer der überragenden Andrich (82.) und Diaby (87.).

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