Donnerstag, Februar 2, 2023
StartSPORTFußball-Bundesliga: Von Meisterträumen und Titeljägern

Fußball-Bundesliga: Von Meisterträumen und Titeljägern

- Anzeige -

Kahn ist kein Hellseher, wenn es um den Neustart der Liga geht und für Leipzigs Werner ist Konstanz der Schlüssel für den Rest der Saison. Wer wird den Titel gewinnen und international kämpfen? Eine Sicht.

Als Oliver Kahn über den Rückrundenstart sprach, passte seine äußere Gelassenheit nicht ganz zu dem, was aus seinem Mund kam. „Man weiß nicht zu 100 Prozent, wo man steht“, sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern am Freitag vor dem Bundesliga-Eröffnungsspiel gegen RB Leipzig und fügte hinzu, es sei „sehr schwer abzuschätzen, wie das Hinspiel laufen wird“.

Was ein wenig besorgt über Kahns Wechsel von Monaco nach Leipzig zum dritten Mal wirkte, lag eigentlich nur daran, dass sich nicht einmal der ehemalige Schlussmann für hellseherisch erklärte. Aber spätestens durch die Verpflichtung von Torhüter Yann Sommer fühlen sich die Bayern für die nächsten Herausforderungen gerüstet, jedenfalls für die Nationalmannschaften.

Bereits zuvor drückte Thomas Müller sein volles Selbstbewusstsein aus. Sie wollen in Leipzig nicht nur Zeichen setzen, sondern auch Punkte aufholen“, sagte er.

Unter dem derzeitigen Trainer Marco Rose hat RB seit seinem Amtsantritt Anfang September 23 Punkte gesammelt, ebenso wie der FC Bayern. Die Sechs-Punkte-Differenz in der Liga zwischen den Mannschaften stammt aus der Hinrunde der Saison. Auch deshalb warnte Bayern-Manager Julian Nagelsmann:

Bei RB hofft man das natürlich. Aber sie erinnern sich nicht an den großen Kampf um die Meisterschaft. Nationalstürmer Timo Werner sagte in der „Sport Bild“:

Er stellte fest, dass die Meisterschaft gegen die anderen Gegner entschieden werden würde.

Sportdirektor Max Eberl erinnerte daran, dass die Münchner kaum zu stoppen seien. Seine kleine Einschränkung: „Aber wenn die Bayern Probleme haben – und jetzt haben sie vielleicht ein oder zwei kleine – dann will man da sein.“

Neben Manuel Neuer (Beinbruch) fällt auch Lucas Hernández (Kreuzbandriss) für den Rest der Saison aus, Sadio Mané und Noussair Mazraoui stehen erst im Februar zur Verfügung. Aber reicht die Konkurrenz aus, um Monaco daran zu hindern, den 11. Meistertitel in Folge zu gewinnen? Realistisch gesehen höchstwahrscheinlich nicht.

Dem Strom nach Freiburg ist es ihnen sogar egal: Trainer Christian Streich würde wohl auch jeden, der ernsthafte Meisterphantasien entwickelt, zum Beispiel zum Schneeschaufeln vor alle Arztpraxen im Schwarzwald schicken, um ihn wieder niederzumachen.

Ähnlich sieht es bei Urs Fischer und Union Berlin aus. Meisterträume hörte man dagegen zumindest von den Legenden der Eintracht aus Frankfurt. Der aktuelle Kader mit Trainer Oliver Glasner hat sich zum Ziel gesetzt, den vierten Platz zu verteidigen.

„Wir wollen diesen Platz mit aller Kraft verteidigen“, sagte Sportdirektor Markus Krösche.

Da muss auch Dortmund ran. Sie können es sich kaum leisten, die Königsklasse an Borussia zu verlieren. Niklas Süle, der vor der Saison vom FC Bayern zum BVB gewechselt ist, hofft weiter auf den Titel.

Der Innenverteidiger erinnerte daran, dass Dortmund 2018/19 neun Punkte Vorsprung auf Bayern München hatte. Aber realistischerweise kann auch das Gegenteil passieren? Streich würde sicherlich mit einer Schneeschaufel zurückbleiben.

Abgel T
Abgel T
Ich arbeite seit ca. 3 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
ZUGEHÖRIGE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Anzeige

Am beliebtesten

Letzte Kommentare