Sonntag, Januar 23, 2022
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Geisterspiele: Grammozis macht Corona für Schalkes Abstieg verantwortlich

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Um die direkte Rückkehr in die Bundesliga perfekt zu machen, müssten sich alle steigern, sagte Manager Dimitrios Grammozis vor Jahresbeginn beim FC Schalke 04. Seine Analyse des Abstiegs fiel dagegen deutlich überraschender aus. Ohne Corona hätte es sie nicht gegeben.

T.Rainer Dimitrios Grammozis argumentierte, dass der FC Schalke 04 ohne die Geisterspiele „niemals aus der Bundesliga abgestiegen wäre“. „Dann wäre es eine schlechte Saison gewesen, mit Platz 13 oder 14 – aber kein Abstieg“, sagte Grammozis in einem am Freitagabend veröffentlichten Interview der Mediengruppe Funke.

Schalke war zuletzt mit nur drei Siegen und nur 16 Punkten aus der Bundesliga abgestiegen, spielte in der vergangenen Saison weitgehend ohne Publikum. Vier Manager waren beim Traditionsklub aktiv, bevor die Königsblauen mit Grammozis als fünftem Manager schließlich mit 19 Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz abgestiegen sind.

„Für uns ist es ein Nachteil, wenn die Zuschauer nicht da sind“, sagte Grammozis, der mit der Hinrunde des Zweitligisten „nicht zu 100 Prozent zufrieden“ ist: „Unsere Vorrunde ist gut gelaufen. Wenn wir erfolgreicher werden wollen, jeder muss sich verbessern“.

Nach 18 Spieltagen ist Schalke mit 30 Punkten Vierter, knapp hinter den Aufstiegsplätzen. Das erste Pflichtspiel des neuen Jahres steht am Sonntag gegen Holstein Kiel an.

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