Sonntag, Juni 26, 2022
StartSPORTNations League: DFB ermittelt wegen Rassismus-Vorfall

Nations League: DFB ermittelt wegen Rassismus-Vorfall

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Beim Länderspiel gegen England kam es zu einem rassistischen Vorfall. Der englische Spieler Bellingham und ein Besucher wurden beleidigt. Der DFB leitet ein Strafverfahren ein.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat einen rassistischen Zwischenfall auf den Tribünen der Zuschauer beim Nations-League-Spiel zwischen Deutschland und England in der Allianz Arena in München „aufs Schärfste“ verurteilt.

Weiter heißt es in der Stellungnahme: „Der DFB tritt deshalb dafür ein, dass ein Klima des Respekts und der Menschlichkeit im Fußball selbstverständlich ist.“

Wie auch der DFB mitteilte, wurden straf- und vereinsrechtliche Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Täter eingeleitet. Der Fußballverband stellte klar:

Der rassistische Vorfall ereignete sich am vergangenen Dienstag gegen Ende des Spiels (1:1) in Monaco.

Wie der Tagesspiegel berichtet, soll ein Besucher den britischen Profi Jude Bellingham rassistisch beschimpft haben, als er auf dem Rasen lag.

Als ein anderer Zuschauer ihn aufforderte, ihn nicht mehr zu beleidigen, wurde ihm gesagt, dass er beleidigt und dann sogar geohrfeigt worden sei. Danach holten die Stewards den Geprügelten aus dem Block.

„Während des Spiels in der Allianz Arena in München wurde ein Zuschauer des Spiels rassistisch beleidigt und körperlich angegriffen“, teilte der DFB mit, ohne nähere Angaben zu machen. Und dann:

Der DFB betont zudem ausdrücklich, dass bei solchen oder anderen diskriminierenden Vorfällen der Stadionschutz kontaktiert werden sollte.

Darüber hinaus bietet der DFB an internationalen Spieltagen im In- und Ausland eine Fan-Hotline an, über die jede Form von Hilfe angefordert werden kann.

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