Donnerstag, Dezember 8, 2022
StartSPORTParlament für USB-C als Standard: Einheitliches Ladekabel in der EU

Parlament für USB-C als Standard: Einheitliches Ladekabel in der EU

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Seit Jahren wird darüber diskutiert, jetzt ist endlich klar: 2024 gibt es einheitliche Ladekabel in der EU. Das Parlament hat einer entsprechenden Richtlinie zugestimmt.

Das EU-Parlament hat dem einheitlichen USB-C-Ladestandard für Smartphones und viele andere Geräte endgültig zugestimmt.

Handys, Tablets und Kameras, die in der EU verkauft werden, müssen spätestens Ende 2024 und Laptops ab Frühjahr 2026 über einen USB-C-Anschluss verfügen. Das Straßburger Plenum stimmte der neuen Verordnung mit 602 Ja-, 13 Gegen- und acht Stimmen zu Enthaltungen.

Die von den Verhandlungsführern des Parlaments und der EU-Staaten ausgehandelte Verordnung soll sicherstellen, dass eine Vielzahl kleiner elektronischer Geräte mit demselben Kabel geladen werden können. Verbraucher sollten daher die Umwelt und ihren Geldbeutel entlasten.

Als letzter Schritt muss noch der Rat der EU zustimmen: Dieser ist für den 24. Oktober angesetzt und gilt als Formsache. Die Richtlinie tritt 20 Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft.

Vor mehr als zehn Jahren hat die Kommission erstmals das Thema Ladekabel angesprochen. Eine entsprechende Initiative startete die Europäische Kommission vor mehr als einem Jahrzehnt, nachdem sich Nutzer von iPhones und anderen Mobiltelefonen über die Notwendigkeit unterschiedlicher Ladekabel und den damit verbundenen Kabelsalat beschwert hatten. Pläne für die Änderungen wurden jedoch durch Beschwerden von iPhone- und Android-Nutzern zurückgehalten.

Konkret wird der USB-C-Anschluss künftig zur Standard-Ladebuchse für Android-basierte Geräte. Die neue Regel deckt auch E-Reader, Headsets und andere Technologien ab, was bedeutet, dass Samsung, Huawei und andere Gerätehersteller zusammen mit Apple interessiert sein werden, kommentierten Analysten.

Es ist weltweit das erste Mal, dass der Gesetzgeber entsprechende Vorgaben formuliert hat. Für die unterschiedlichen Ladebuchsen von elektronischen Geräten wie Smartphones, E-Readern, Mäusen, Kopfhörern, Tablets oder Digitalkameras konnten Unternehmen bisher keine Lösung aus eigener Kraft finden.

Die neuen Richtlinien sollen nach Angaben des Europäischen Parlaments dazu führen, dass Verbraucher in der EU jährlich 250 Millionen Euro sparen, weil unnötige Anschaffungen von Ladegeräten vermieden würden.

Abgel T
Abgel T
Ich arbeite seit ca. 3 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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