Sonntag, November 28, 2021
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"Schlimm was da passiert ist" Biathlon-Star kritisiert Austragung der Olympischen Spiele in China

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Die Olympischen Spiele in Peking sind für Februar geplant. Biathletin Franziska Preuss fragt sich, wie es dazu kommen konnte. Ein Teamkollege kritisiert auch und macht Politiker zur Rechenschaft gezogen.

In der Diskussion um Peking als Austragungsort der Olympischen Winterspiele übernimmt Biathlet Erik Lesser „die Pflicht des IOC. Man muss sich fragen, wie solche Länder überhaupt einen Antrag stellen können? So etwas lässt sich als Sport beeinflussen“, sagte der 33 – Jährige zum SID. Auch Politiker seien da, um „Druck aufzubauen und die Missstände anzugehen“.

Er selbst verurteilt die Menschenrechtslage in China aufs Schärfste, Lesser hält jedoch wenig von einem Boykott der Winterspiele (4. bis 20. Februar).

Davon zu sprechen, sei „immer ganz einfach, das mag menschlich verständlich sein. Aber es ist schwer, die Sportler zur Verantwortung zu ziehen. Sie zerstören einen Traum. Viele bekommen diese Chance nur einmal“, sagte er.

Auch die deutsche Top-Biathletin Franziska Preuß fragte sich vor dem WM-Auftakt am Wochenende im schwedischen Östersund: „Wie kann man in einem solchen Land Olympia vergeben. Mein Traum ist es nicht, Olympia in Peking zu erleben. Aber es gibt im Grunde natürlich der Traum von Olympia“, sagte der 27-Jährige.

Die Kritik an der Menschenrechtslage in China könne sie „persönlich verstehen. Ich finde es schlimm, was passiert. Aber das muss ich ein bisschen ignorieren und mich auf meinen Traum von Olympia konzentrieren. Wir sind Sportler und keine Politiker.“

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