Donnerstag, Oktober 28, 2021
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"Totaler Unsinn" Olympiasieger Wasmeier wettert gegen Skiverband

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Markus Wasmeier ist mit dem Ski-Weltverband Fis unzufrieden. Der Doppelolympiasieger von 1994 kritisiert nicht nur den traditionellen WM-Auftakt, sondern auch die Pläne, eine Disziplin aufzugeben.

Die deutsche Skilegende Markus Wasmeier hat den Ski-Weltverband FIS für seine Entscheidung, am traditionellen Weltcup-Auftakt in Sölden am 23. Oktober festzuhalten, scharf kritisiert.

„Für mich als Sportler waren die Rennen in Sölden eine Katastrophe, weil sie einige Wochen vor dem eigentlichen Saisonstart stattfinden“, sagte der Doppelolympiasieger von 1994 „Sport1“. „Ich hätte kein Problem damit, dass Sölden nicht mehr stattfindet“, sagte der 58-Jährige deutlich.

Doch nicht nur die Fortsetzung des ersten Saisonrennens auf dem österreichischen Gletscher missfällt Wasmeier. Der ehemalige Skirennfahrer ärgerte sich auch über den Vorschlag von FIS-Marketingchef Jürgen Capol, den Super-G abzuschaffen. „Das halte ich für totalen Unsinn“, sagte Wasmeier, der 1985/1986 den Super-G-Weltcup gewann. Statt der Speed-Disziplin würde „jeder Parallelslalom und jede Kombination“ gestrichen.

Capols Idee, den alpinen Weltcup mit einem Auf- und Abstiegssystem spannender zu machen, kommentiert Wasmeier mit Sarkasmus: „Man kann viel tun, um einen Sport wie diesen zu ruinieren. Du bist auf dem richtigen Weg.“

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