Sonntag, Januar 23, 2022
StartSPORT"Völlig unverhältnismäßig" - der 1. FC Köln schimpft auf die Kronenmaßnahmen

„Völlig unverhältnismäßig“ – der 1. FC Köln schimpft auf die Kronenmaßnahmen

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Dem 1. FC Köln sind durch die Corona-Pandemie bisher 85 Millionen Euro Umsatz verloren gegangen. Vorstandschef Alexander Wehrle kritisierte die Maßnahmen scharf. Eintracht Frankfurt lässt derzeit seine beiden besten Spieler am Virus scheitern.

EINlexander Wehrle, Geschäftsführer des 1. FC Köln, hat die Corona-Auflagen in Nordrhein-Westfalen scharf kritisiert. Die Begrenzung auf 750 Zuschauer bei Heimspielen sei „völlig unverhältnismäßig“, sagte Wehrle im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Wir haben ein durchgängiges Hygienekonzept, das sich seit Monaten bewährt hat. Dann würde ich mir gerne rational erklären lassen, warum es nicht möglich sein sollte, mindestens 15.000 Zuschauer zuzulassen“, so Wehrle weiter.

Insgesamt die 1. FC Köln hat durch die Corona-Pandemie bislang 85 Millionen Euro Umsatz verloren. „Wir müssen bereits eine Staatsbürgschaft zurückzahlen, wir haben viel Fremdkapital angesammelt und wir mussten mit zukünftigen Sponsorenerlösen rechnen. Wir werden in den nächsten Jahren den Gürtel enger schnallen müssen“, sagt Wehrle.

Eintracht Frankfurt klagte über die unmittelbaren Folgen. Im Bundesligaspiel am Sonntag beim FC Augsburg müssen die Hessen wegen der Krone auf ihre beiden besten Spieler verzichten: Torhüter Kevin Trapp und Linksfeldspieler Filip Kostic. Ein PCR-Test der beiden Leistungsträger am Freitag habe „beide grenzwertig positive Ergebnisse mit leichten Symptomen“ ergeben, teilte die Eintracht am Abend mit. Beide Spieler erfreuen sich bester Gesundheit.

Trainer Oliver Glasner hatte zuvor auf einer Augusta-Spielpressekonferenz „passende Social-Media-Gerüchte“ nicht bestätigen können. Die Auswertung des PCR-Tests habe zu diesem Zeitpunkt noch nicht stattgefunden, heißt es in der Mitteilung. Aufgrund des zunächst nicht eindeutigen Ergebnisses waren weitere Tests erforderlich.

Der Schweizer Djibril Sow und Almamy Touré aus Frankreich kehrten diese Woche nach zuvor unklaren Testergebnissen ins Mannschaftstraining zurück, während Flügelstürmer Danny da Costa noch in Quarantäne ist.

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