Samstag, Mai 21, 2022
StartSPORTWegen 200 Gramm: UFC-Kämpfer verliert Titel

Wegen 200 Gramm: UFC-Kämpfer verliert Titel

- Anzeige -


Kurioser Fakt: Charles Oliveira sollte seinen Leichtgewichts-Titel gegen Herausforderer Justin Gaethje verteidigen – scheiterte aber an den besonderen Anforderungen.

Ein Sieg, der dem Sieger nichts bringt – im Gegenteil. Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Charles Oliveira besiegte Herausforderer Justin Gaethje am Sonntagabend bei UFC 274 in Phoenix, Arizona. Er zwang seinen Kontrahenten nicht nur nach 3:22 Minuten in der ersten Runde mit einem Rear Naked Choke zum Aufgeben, Gaethje wurde durch den Grip des 32-Jährigen sogar bewusstlos. Oliveira untermauerte damit seinen Status als bester Kämpfer im Leichtgewicht.

Und sollte eigentlich seinen Titel verteidigen. Doch trotz des Sieges verlor der Brasilianer genau diesen Titel – noch vor dem Kampf. Denn Oliveira scheiterte zweimal vor der Gewichtsgrenze von 155 Pfund (ca. 70,3 Kilogramm), wog stattdessen 155,5 (ca. 70,5) – ganze 200 Gramm zu viel.

Aber immer noch genug, dass die Ultimate Fighting Championship entschieden hat: Oliveira darf antreten – verliert er, ist Gaethje der neue Champion, gewinnt er, wird der Titel für vakant erklärt. Und genau so ist es passiert.

Noch ist unklar, wie es weitergeht. Einen vergleichbaren Vorfall hat es in der fast 30-jährigen Geschichte der UFC noch nie gegeben. UFC-Boss Dana White versicherte Oliveira direkt nach dem Kampf, dass er der Hauptanwärter auf den Titel sei.

So könnte er den Titel in seinem nächsten Kampf zurückholen. Wenn das Gewicht funktioniert…

ZUGEHÖRIGE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Anzeige

Am beliebtesten

Letzte Kommentare