Montag, Oktober 18, 2021
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WM-Qualifikation für Katar 2022 Dänemark rein, Österreich raus – Ronaldo trifft weiter

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Die WM-Qualifikation steht in den letzten Spielen. Und es wird weiterhin fleißig entschieden – auch am Dienstag. Dänemark hat sich als nächste Mannschaft qualifiziert, Österreich muss alle WM-Träume begraben.

EM-Halbfinalist Dänemark hat als zweites Team ein Ticket für die WM 2022 in Katar gekauft. Die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand feierte im achten Qualifikationsspiel beim 1:0 (0:0) gegen Österreich den 8. zu null Sieg und geht zum zweiten Mal in Folge in die WM-Endrunde. Zuvor hatte sich nur Deutschland sportlich für Katar qualifiziert.

Joakim Mähle (53.) traf in Kopenhagen für die Dänen, die als einzige europäische Mannschaft noch keinen Punkt abgegeben haben. Yussuf Poulsen (RB Leipzig) stand im Gegensatz zu Jacob Bruun Larsen (TSG Hoffenheim) in der Startelf.

Für Österreich scheiterte allerdings die letzte Hoffnung auf den Play-off-Platz, auch weil Schottland kurz vor Schluss einen 1:0-Sieg gegen die Färöer feierte. Für Trainer Franco Foda, der bereits in der Kritik steht, soll es nun eng werden.

Portugals Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo hat sein bisher bestes Tor für Nationalmannschaften weiter ausgebaut – in typischer Manier. Beim 5:0 (3:0)-Sieg seines Teams in der WM-Qualifikation gegen den krassen Underdog Luxemburg traf CR7 zweimal vom Elfmeterpunkt (8., 13.) und machte seinen Dreierpack mit einem Kopfball aus kurzer Distanz perfekt (87.).

Der Torschütze hat jetzt 115 Länderspieltore in 182 Spielen. Erst am Samstag war Ronaldo Europas Rekord-Nationalspieler geworden und hatte Sergio Ramos (Spanien) überholt. Luxemburg ist Ronaldos Lieblingsgegner: Der 36-Jährige hat in seiner Nationalmannschaftskarriere keine andere Nation häufiger getroffen (9). Mit dem Sieg haben die Portugiesen mindestens den zweiten Platz im Play-off um die Qualifikation für die WM 2022 in Katar.

England verpasste den frühen Sprung zur WM in Katar. Über das 1:1 (1:1) gegen Ungarn im Londoner Wembley-Stadion kam der Europa-Vizemeister nicht hinaus. Das Spiel wurde kurz nach Beginn der Ausschreitungen auf der Tribüne zwischen ungarischen Rowdys und der Polizei überschattet.

Polizei gegen ungarische Hooligans: Unschöne Bilder aus dem Wembley-Stadion.  (Quelle: imago images / Offside Sports Photography)Polizei gegen ungarische Hooligans: Unschöne Bilder aus dem Wembley-Stadion. (Quelle: Offside Sports Photography / imago images)

Die Gäste hatten Freiburgs Roland Sallai (24.) per Elfmeter in Führung gebracht, Verteidiger John Stones (37.) von Manchester City glich in der ersten Hälfte aus. Mit hohem Ballbesitzanteil, aber wenigen Großchancen rannten die Three Lions in die Folge, brachten RB-Keeper Peter Gulacsi aber nicht in Verlegenheit.

England steht in der Gruppe I dank des Unentschiedens mit 15 Punkten an der Tabellenspitze, Ungarn hat mit elf Punkten nun eine kleine Restchance auf die Play-offs.

Die Londoner Polizei hatte im Vorfeld besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um Probleme mit den berüchtigten Ungarn-Fans zu verhindern – vergebens. Vor dem Anpfiff pfiffen die Gastfans lautstark aus, als die englische Nationalmannschaft auf die Knie fiel und aus Protest ein Transparent überreichte. Beim Hinspiel im September sorgten ungarische Fans für Empörung, als sie englische Spieler rassistisch beleidigten.

Schweden verstärkte den Druck auf Spanien, das wie Italien, Frankreich und Belgien als Halbfinalist der Nations League kein WM-Qualifikationsspiel bestritt. Die Skandinavier gewannen 2:0 (0:0) gegen Griechenland und liegen nun zwei Punkte vor Spanien. Leipzigs Emil Forsberg (59. / Foulelfmeter) und Ex-Dortmunds Alexander Isak (69.) trafen aufeinander.

Nach dem 4:0 (3:0) in Litauen liegt die Schweiz in der Gruppe C gleichauf mit Europameister Italien. Beim 1:2 (1:0) von Nordirland in Bulgarien haben beide mindestens die Playoff-Teilnahme und sind spielt noch um den Gruppensieg. Gladbach Breel Embolo erzielte die Tore in Vilnius mit einem Doppel (31./44.) der Wolfsburger Renato Steffen (42.) und Mario Gavranovic (90.+4).

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