Samstag, Oktober 16, 2021
StartTECHNOLOGIEApple legt nach Erfolg vor Gericht Berufung im App Store-Verfahren ein

Apple legt nach Erfolg vor Gericht Berufung im App Store-Verfahren ein

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Im September entschied ein Gericht im Streit zwischen Epic und Apple zugunsten des I.T-Gruppe beurteilt. Doch jetzt will er Berufung einlegen.

Apple versucht, die Umsetzung eines Gerichtsurteils zu verzögern, das es mehr App-Entwicklern ermöglichen würde, digitale Artikel an ihre Benutzer zu verkaufen, ohne das Unternehmen zu umgehen. Apple argumentiert, dass dies den Verbrauchern und der Integrität der App Store-Plattform schaden könnte, so die am Wochenende veröffentlichten Gerichtsdokumente.

Das Urteil fiel Anfang September im Prozess zwischen Apple und Epic Games, der Firma, die das beliebte Online-Spiel „Fortnite“ produziert hat. Epic hat bereits dagegen Berufung eingelegt – und nun auch Apple.

Apple hatte sich dabei weitgehend durchgesetzt. Aber der Richter entschied auch, dass Apple Entwicklern nicht länger verbieten sollte, Benutzern zu empfehlen, die Artikel außerhalb des App-Stores billiger zu kaufen. Laut Urteil tritt diese Änderung am 9. Dezember in Kraft. Apple fordert, dass es vorerst ausgesetzt wird.

Apple erlaubt grundsätzlich den Kauf von digitalen Gütern – etwa virtuellen Gegenständen in Spiele-Apps – über die hauseigene Bezahlplattform. Der Gruppe wird eine Gebühr von 15 oder 30 Prozent fällig. Apple argumentiert unter anderem damit, dass das Verfahren die Nutzer vor Betrugsversuchen und dem Missbrauch ihrer Daten schützen würde. Einige App-Entwickler kritisieren, dass die Abgabe ungerechtfertigt hoch sei.

Richterin Yvonne Gonzalez Rogers kam zu dem Schluss, dass Apple berechtigt sei, in seinem App Store eine Provision zu verlangen. Und sie lehnte auch die Bitte von Epic ab, die Plattform für andere App-Stores zu öffnen. Einen Wettbewerbsverstoß sah sie aber darin, dass Apple Entwicklern untersagte, Nutzer auf günstigere Einkaufsmöglichkeiten an anderer Stelle zu verweisen. Daher sollte Apple die App-Hersteller nicht daran hindern, entsprechende Links und Schaltflächen zu platzieren.

Nun droht ein Streit darüber, wie diese Entscheidung zu interpretieren ist. Apple warnt davor, dass einige Entwickler aus Sicht des Konzerns die Entscheidung der Richter zu großzügig ausgelegt haben und ganze alternative Bezahlverfahren hinter die Links packen wollten. Wie das Unternehmen argumentiert, könnte dies es böswilligen Entwicklern ermöglichen, Benutzerdaten zu missbrauchen, während Apple dies nicht verhindern konnte.

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