Samstag, Mai 21, 2022
StartTECHNOLOGIEApples KI-Chef kündigte, weil er zurück ins Büro musste

Apples KI-Chef kündigte, weil er zurück ins Büro musste

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Apple ruft seine Mitarbeiter aus dem Homeoffice ab. Das gefällt nicht jedem. Apples wohl wichtigster Mitarbeiter im Bereich Machine Learning verlässt nun sogar das Unternehmen.

In den vergangenen zwei Jahren hatten vor allem die großen Tech-Unternehmen ihre Mitarbeiter schnell und vollständig ins Home-Office geschickt. Das ist schließlich kaum verwunderlich

Microsoft, Google, Apple und Co. verfügen bereits über die komplette Infrastruktur, um Mitarbeitern ein unkompliziertes Arbeiten von zu Hause aus zu ermöglichen.

In diesem Frühjahr forderten ausgerechnet viele dieser Unternehmen, die für das Arbeiten von zu Hause aus gut aufgestellt sind, ihre Mitarbeiter auf, zumindest teilweise zurück ins Büro zu kommen, so auch Apple. Ab der zweiten Maihälfte sollen Beschäftigte wieder an mindestens drei Tagen in der Woche im Büro sein. Das brachte viele Mitarbeiter in Bedrängnis, viele protestierten gegen die Forderung und forderten in einem offenen Brief, die Homeoffice-Pflicht zu überdenken.

Bisher hält Apple jedoch an seinen Plänen fest. Nun forderte diese Firmenpolitik ein prominentes personelles Opfer. Ian Goodfellow, Apples Director of Machine Learning, soll genau aus diesem Grund zurückgetreten sein, schreibt Zoë Schiffer auf Twitter:

Schiffer ist Redakteurin beim Tech-Portal „The Verge“ und hat bereits in der Vergangenheit in verschiedenen Berichten über Apples Arbeitskultur gezeigt, dass sie sehr gute Verbindungen zum Unternehmen hat. Ihren Angaben zufolge soll Goodfellow seinen Abgang in einem Statement mit dem Satz „Ich glaube fest daran, dass eine größere Flexibilität die beste Regelung für mein Team gewesen wäre“ begründet haben.

Apple hat Goodfellow 2019 von Google abgeworben. Laut Schiffer war er der wohl meistzitierte Experte für maschinelles Lernen bei Apple. Machine Learning (ML) ist eine Teildisziplin des großen Themas Künstliche Intelligenz.

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