Donnerstag, Oktober 28, 2021
StartTECHNOLOGIE"Himmelsglas" Sky will selbst entwickelte TV-Geräte verkaufen

"Himmelsglas" Sky will selbst entwickelte TV-Geräte verkaufen

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Der Pay-TV-Sender Sky wird demnächst ein passendes Streaming-Fernsehen zum Programm anbieten. Die Geräte mit 43, 55 und 65 Zoll Displaydiagonalen bieten eine überragende Ausstattung und Komfortfunktionen.

Der Pay-TV-Sender Sky bringt ein eigenes Fernsehgerät auf den Markt. Abonnenten sollen auch alle Inhalte anderer Sender streamen und per Sprachbefehl direkt aus Mediatheken oder einzelnen Playlists abrufen können. „Wir werden mit diesem Produkt wachsen“, sagte Sky-Deutschland-Chef Devesh Raj am Donnerstag in München.

Das Angebot soll Mitte Oktober in Großbritannien, in einem Jahr auch in Deutschland und Österreich starten. Sky hat in Europa fast 24 Millionen Abonnenten. Mit dem selbst entwickelten Fernsehgerät „Sky-Glass“ will das Unternehmen die Kundenbindung stärken und neue Kunden gewinnen.

Die Geräte sind in den Größen 43 (649 Pfund), 55 (849 Pfund) und 65 Zoll (1049 Pfund) erhältlich, zeigen 4K-Auflösung und können die HDR-Formate HDR 10 und Dolby Vision wiedergeben. Ein HDMI-2.1-Anschluss und ein eARC-Anschluss sind ebenfalls enthalten. Euro-Preise wird es wohl erst geben, wenn die Geräte in Deutschland kurz vor der Markteinführung stehen.

Die Fernseher sollen an Abonnenten verkauft werden. Kunden können wählen, ob sie den Preis auf einen Schlag bezahlen oder lieber im Rahmen einer 0-Prozent-Finanzierung über zwei oder vier Jahre zusammen mit dem Sky Abo-Gebühr in Raten abbezahlen möchten. In Deutschland werden jedes Jahr 7 Millionen Fernseher verkauft – es gebe einen Markt für dieses Produkt, sagte Raj, ohne konkrete Zahlen zu nennen.

Sky Ltd. gehört seit 2018 zum US-Kabel- und Medienkonzern Comcast und erwirtschaftete im vergangenen Jahr 18,6 Milliarden US-Dollar Umsatz und 2 Milliarden US-Dollar Betriebsgewinn. Die TV-Geräte für den britischen Markt sollen mit Komponenten verschiedener asiatischer Anbieter nach den Vorgaben von Sky in England gefertigt werden. Die Produktion für den deutschen Markt wird noch diskutiert.

Hinweis: In der Originalfassung haben wir falsche Angaben aus dem dpa-Bericht übernommen. Auf jeden Fall sollten die Fernseher verkauft, nicht vermietet werden. Kunden sollen jedoch die Wahl haben, ob sie den Preis direkt oder im Rahmen einer Ratenzahlung zahlen möchten. Wir haben den Text entsprechend korrigiert.

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