Donnerstag, September 23, 2021
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Nimmt Fotos und Videos mit Kamera-Sonnenbrillen auf, die von Ray-Ban und Facebook präsentiert werden

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Brillen mit eingebauter Kamera sind nicht wirklich neu – und bisher auch nicht wirklich erfolgreich. Jetzt haben sich Facebook und Ray-Ban für einen weiteren Versuch zusammengetan.

Ray-Ban Stories heißt die erste Sonnenbrille, die Facebook auf den Markt bringt. Aber natürlich ist es nicht nur ein einfacher Sonnenschutz für die Augen, sondern eine Datenbrille: Zwei Kameras mit fünf Megapixel Auflösung, zwei Lautsprecher und ein Mikrofon sind verbaut.

So können Sie Fotos und Videos aufnehmen, ohne Ihr Smartphone aus der Tasche nehmen zu müssen. Die Brille kann auch als Headset zum Telefonieren oder als Kopfhörer für Musik oder Podcasts verwendet werden.

Die Bedienung funktioniert auf Wunsch einfach per Sprachbefehl, dazu hört die Brille auf den Aktivierungssatz „Hey Facebook“. Wer lieber nicht mit seiner Sonnenbrille spricht, findet an der Brille zudem einen Knopf, mit dem eine Aufnahme gestartet werden kann, und ein Touch-Sensorfeld am Brillenbügel hilft beim Einstellen der Lautstärke.

Eine weiße LED neben der Kameralinse leuchtet auf, damit die Menschen um Sie herum bemerken, wenn die Brille einen Videoclip aufnimmt. Die Brille selbst soll mehrere Dutzend Videos oder bis zu 500 Fotos aufnehmen können, bevor der interne Speicher voll ist und das Material auf das Smartphone übertragen werden muss. Das funktioniert mit Hilfe einer dafür eingerichteten WLAN-Verbindung zum Telefon – die Brille hält aber meist per Bluetooth Kontakt.

Auf dem Smartphone wird das alles über die zugehörige App „View“ verwaltet, in der die Videos und Fotos einfach bearbeitet werden können, bevor sie auf Facebook, Instagram oder anderswo geteilt werden.

Das alles klingt nicht wirklich nach einem großen Hit für die Zukunft, auch wenn Facebook-Chef Mark Zuckerberg es in einer Video-Präsentation als „wichtigen Schritt in die Zukunft“ bezeichnet. Das Besondere könnte jedoch sein, dass die Brille tatsächlich gewöhnlich aussieht. Ein Reporter des I.T-Portale “The Verge” konnte die Brille einige Tage ausprobieren und berichtet, dass ihn vor allem die normale Optik und Haptik des Brillengestells beeindruckt hat.

In Deutschland sind die Brillen jedoch derzeit nicht erhältlich. Es wird vorerst nur in den USA, Australien, Kanada, Irland, Großbritannien und Italien ab einem Preis von 329 Euro verkauft. Insgesamt stehen drei Rahmen zur Verfügung. Ob und wann Ray-Ban Stories nach Deutschland kommen, ist nicht bekannt.

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