Sonntag, Oktober 2, 2022
StartTECHNOLOGIERelease naht Die Apple-Brille wird "Wirklichkeit"

Release naht Die Apple-Brille wird "Wirklichkeit"

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Apple bereitet offenbar die Markteinführung seiner ersten Datenbrille vor. Das Unternehmen bewirbt sich bereits in mehreren Ländern um verschiedene Namensrechte, die alle mit „Reality“ beginnen.

Wenn Apple am 7. September zu einem „Special Event“ einlädt, wird es wohl nur die neuen iPhones vorstellen und den Starttermin von iOS 16 bekannt geben. Datenbrillen als „nächstes großes Ding“ werden Tim Cook & Co. höchstwahrscheinlich nicht ankündigen. diesmal, aber es wird wahrscheinlich nicht mehr lange dauern. „Bloomberg“ hat herausgefunden, dass Apple sich bereits um weltweite Namensrechte für „Reality One“, „Reality Pro“ und „Reality Processor“ bewirbt.

Das Unternehmen macht das nicht selbst, sondern nutzt eine Briefkastenfirma namens Immersive Health Solutions LLC, um nicht aufzufallen. Dies geht aus Dokumenten im Besitz von „Bloomberg“ hervor. Diese Scheinfirma wiederum wurde laut Akte von einer anderen Briefkastenfirma in Delaware, Corporation Trust Co., registriert.

Sie ist dafür bekannt, Anmeldungen für Unternehmen vorzunehmen, die nicht entdeckt werden wollen. Anfang des Jahres übernahm sie auch den Job bei „RealityOS“, dem erwarteten Betriebssystem für Apple-Brillen. In den USA, Kanada und Neuseeland hat das Unternehmen Anwaltskanzleien eingeschaltet, die Apple in der Vergangenheit für Markenregistrierungen oder andere Angelegenheiten verwendet hat.

Die Sicherung von Namensrechten im Vorfeld ist eine typische Apple-Praxis und ein weiteres deutliches Zeichen dafür, dass die Markteinführung von Datenbrillen nicht mehr weit ist. Die Tatsache, dass es drei Namen gibt, bedeutet nicht, dass das Unternehmen gleich drei verschiedene Modelle präsentieren wird.

Der bekannteste Apple-Analyst Ming-Chi Kuo geht davon aus, dass Apple im kommenden Januar erstmals ein Gerät vorstellen wird, das den Weg unter anderem ebnen soll, indem es zögerliche Investoren überzeugt und Nachfrage bei den Nutzern generiert. Diese Brille wird wohl kein reines Augmented-Reality-Headset sein, sondern wohl ein Mixed-Reality-Device (MR).

Das bedeutet, dass die Brille sowohl Virtual (VR) als auch Augmented Reality (AR) bieten wird. Bei VR sieht man von der Umgebung isolierte Inhalte auf in die Brille integrierten Displays, bei AR wird die sichtbare Umgebung durch virtuelle Objekte ergänzt, die vor die Augen projiziert werden. Laut Kuo könnte 2025 ein AR-Gerät folgen, das wie eine normale Brille aussieht, und zwischen 2030 und 2040 sollen sogar futuristische Kontaktlinsen möglich sein.

„Bloomberg“ rechnet zudem damit, dass das Unternehmen zunächst nur ein Gerät mit dem Codenamen N301 veröffentlichen wird, rechnet aber mit längeren Entwicklungszeiten für andere Datenbrillen. Ein Nachfolgemodell und leichtere, reine AR-Brillen sollen nicht vor Ende des Jahrzehnts kommen.

Autor Markus Gurmann vermutet, dass „Reality Processor“ nicht für eine Brille steht, sondern – wie der Name schon sagt – für einen speziellen Prozessor für die neue Geräteklasse. Der Chip soll auf Apples aktuellem M2-Chip basieren, der unter anderem im neuen MacBook Air zum Einsatz kommt. Apples erste „Reality“-Brille wäre extrem leistungsfähig. Laut Gurmann benötigt der Chip zusätzliche Komponenten, um hochauflösende VR- und AR-Grafiken verarbeiten zu können.

Laut „9to5Mac“ ist das kommende Apple-Headset mit zwei 1,4 Zoll großen, hochauflösenden Sony-OLED-Mikrodisplays ausgestattet, die ihre Anfänge in den elektronischen Suchern der japanischen spiegellosen Systemkameras haben. Laut Kuo schauen die Nutzer durch zwei sogenannte Pancake-Linsen auf die Bildschirme. Weitere optische Module sollen es dem Träger ermöglichen, bei Bedarf die Umgebung zu sehen und das Gefühl zu bekommen, dass die Bildschirme transparent sind.

Laut „9to5Mac“ könnte das zentrale optische Modul ein weiteres AMOLED-Display sein, das ein von externen Kameras aufgenommenes Bild der Umgebung in geringerer Auflösung anzeigt. Die Website zitiert aus der aktuellen Branchen-Jahresprognose „Display Supply Chain Paper“.

„The Information“ soll vor anderthalb Jahren Bilder eines Prototypen gesehen haben. Demnach soll die Brille mit mehr als einem Dutzend Kameras ausgestattet sein, die auch dazu da sind, Handbewegungen zu tracken. Außerdem verfügen sie über eine ausgeklügelte Eye-Tracking-Technologie und einer der Gurte soll Ohrhörer beherbergen, die ähnlich wie die Airpods Pro Surround-Sound bieten sollen.

Abgel T
Abgel T
Ich arbeite seit ca. 3 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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