Donnerstag, September 23, 2021
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Schnelles Internet Diese Repeater bringen mehr Reichweite in Ihr WLAN

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WLAN nur im Schneckentempo? Dicke Wände, Decken und der Router des Nachbarn können den WLAN-Empfang stören. Ein guter WLAN-Repeater löst die Probleme und bringt mehr Reichweite in Ihr WLAN-Netzwerk. Wir stellen fünf empfohlene WLAN-Repeater vor.

Beim Kauf eines WLAN-Repeaters sollten Sie ein Modell wählen, das folgende Eigenschaften aufweist:

Es ist wichtig, dass der WLAN-Router und der WLAN-Repeater mit den gleichen Frequenzbändern arbeiten. Ein guter Router sendet mit 2,4 und 5 Gigahertz (GHz), was als Dualband-Router bezeichnet wird. Sie sollten sich also mindestens einen Dualband-Repeater anschaffen, um beide Frequenzbänder im Netz nutzen zu können.

Besonders gut schnitten diese Verstärker in den Tests von “Chip”, “Computer Bild” und Stiftung Warentest ab. Nachfolgend stellen wir Ihnen die Testsieger vor.

Der AVM Fritz Repeater 2400 ist derzeit einer der besten WLAN-Repeater auf dem Markt. Er ist der aktuelle Nachfolger des beliebten Fritz Repeater 1750E und wird von “Computer Bild” mit “gut” bewertet. Der Steckdosen-Repeater mit integrierter Antenne arbeitet mit dem schnellen WLAN-Standard 802.11ac, erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 1.733 Mbit und bietet mit WPS- und WPA2-Verschlüsselung hohen Komfort. Ein weiterer Vorteil ist die Mesh-Technologie, mit der noch mehr Stabilität im Netzwerk erreicht wird. Der Repeater funktioniert nicht nur mit den gängigen Fritz-Routern, sondern auch mit Geräten anderer Hersteller.

Ein großer Pluspunkt bei allen AVM Repeatern ist die einfache Einrichtung: Man drückt die WPS-Taste am Repeater, die WPS-Taste an der FritzBox und alles ist verbunden. Es könnte nicht einfacher sein. Die Leistungsaufnahme liegt mit nur 3,6 Watt in einem sehr guten Bereich. Mit dem Gigabit-LAN-Port an der Unterseite des Repeaters können Sie auf Wunsch auch ein Gerät per LAN-Kabel anschließen.

Unsere Einschätzung: Der Fritz-Repeater 2400 von AVM bietet viele clevere Funktionen, eine enorme Geschwindigkeit und verbraucht wenig Strom. Der Aufbau ist schnell erledigt und das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Mit diesem Gerät können Sie nichts falsch machen.

Dieses Modell wurde von Stiftung Warentest noch nicht getestet, da der letzte Test bereits drei Jahre alt ist. Das Vorgängermodell, das Fritz-Repeater 1750E, war Testsieger mit der Note „gut (2,2)“. Im Vergleich erreicht er jedoch nicht die hohe Geschwindigkeit seines Nachfolgers. Wenn Sie ein günstiges Angebot sehen, ist das Modell dennoch eine gute Alternative.

Der universelle Repeater erreicht für wenig Geld eine maximale Geschwindigkeit von 450 Mbit/s im 5 GHz Band und 300 Mbit/s im 2,4 GHz Band. Es arbeitet mit dem aktuellen 802.11ac-Standard, verfügt über einen leicht zugänglichen Ein-/Aus-Schalter und zwei separate Antennen. Eine Version mit Steckdose ist ebenfalls erhältlich. Weitere Vorteile sind der LAN-Anschluss zum Anschluss eines Druckers oder PCs per Kabel und die einfache Bedienung. Der Netgear unterstützt auch WPS, was die Einrichtung erleichtert. Das Gerät ist einer der kleinsten verfügbaren WLAN-Repeater.

Unsere Einschätzung: Die Datenrate ist nicht überragend, aber in der Praxis ausreichend. Der günstige Preis und die gute Ausstattung überzeugen uns. Gerade für kleine Wohnungen mit verwinkelten Räumen ist dieses Gerät eine gute Wahl.

Platz 2 im Test der Stiftung Warentest (Ausgabe 09/2018) mit der Note „gut (2,5)“: Der TP-Link RE650 Repeater punktet mit hoher Geschwindigkeit und modernen Funktionen. Mit seinen vier Antennen soll der Steckdosen-Repeater Flächen von bis zu 1.000 Quadratmetern versorgen können. Außerdem beherrscht er die 4×4 MU-MIMO-Technologie, mit der langsame Geräte nicht das gesamte Netzwerk ausbremsen. Laut Testern funkt der Repeater gut über mehrere Stockwerke.

Ein weiterer Vorteil: Der Repeater sendet auch im 5-GHz-Frequenzband. Diese Frequenz ist deutlich schneller und vor allem in großen Wohngebäuden praktisch, da sie nicht so überlastet ist wie das klassische 2,4-GHz-Netz. Über den LAN-Port können Sie einen Laptop oder andere Geräte per Kabel mit dem Repeater verbinden.

Unsere Einschätzung: Dieser WLAN-Repeater bringt hohe Datenraten und besticht durch seine umfangreiche Ausstattung und LAN-Anbindung. Allerdings ist der Preis auch etwas höher.

Der TP-Link RE450 ist etwas weniger leistungsstark, dafür aber deutlich günstiger. Der Repeater verfügt über drei Antennen für den 802.11ac-Standard und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 1.300 Mbit/s im 5-GHz-Band. Im “Computer Bild”-Test erreichte es die Gesamtnote “gut”. Zudem sendet er mit hoher Geschwindigkeit über mehrere Etagen und punktet mit einem geringen Stromverbrauch.

Dank WPS funktioniert die Einrichtung wie beim AVM-Modell besonders schnell mit zwei Tastendrücken. Über die LAN-Buchse können Sie eine Spielekonsole, einen PC oder einen Drucker an den Repeater anschließen. Einziges Manko ist laut “Computer Bild” die etwas hohe Leistungsaufnahme von 9 Watt im Betrieb.

Unsere Einschätzung: Der WLAN-Repeater bietet viele Features zu einem günstigen Preis. Die Übertragungsraten sind hoch, die Funktionen umfangreich und die Installation einfach. Praktisch sind die LED-Anzeigen auf der Vorderseite des Gerätes, die die aktuelle Empfindlichkeit anzeigen.

Wer viel Leistung braucht, kann auf das neue Topmodell von AVM zurückgreifen: Der Fritz Repeater 6000 unterstützt den neuesten WLAN-6-Standard und verfügt über insgesamt drei Frequenzbänder.

Er sendet eine zusätzliche Frequenz speziell für die Verbindung mit dem Router. Die beiden anderen WLAN-Frequenzen stehen dann vollumfänglich für die Datenübertragung zur Verfügung. Dies führt zu extrem hohen Übertragungsgeschwindigkeiten. Mit seinen zwölf Antennen schafft der Fritz Repeater theoretisch bis zu 6.000 Megabit pro Sekunde. In der Praxis ist dies nur mit dem neuen WLAN-Standard Wi-Fi 6 möglich, den viele Geräte noch nicht unterstützen. Es wird von “Computer Bild” mit “gut (2,1)” bewertet.

Unsere Einschätzung: Mit dem dritten Frequenzband versorgt der Repeater Tablets und Handys schneller als die Konkurrenz. Mit Zusatzfunktionen wie dem Einrichten eines Mesh-Netzwerks und der einfachen Einrichtung ist der Repeater die richtige Wahl für Power-User. Zudem verfügt es als einziges Modell im Vergleich über zwei LAN-Ports. Dieser WLAN-Repeater ist durch dicke Mauern in Altbauten nicht aufzuhalten. Wenn Sie jedoch kein großes Haus mit mehreren Etagen besitzen, können Sie das Fritz Repeater 2400 auch sehr gute ergebnisse.

Des WLAN-Repeater AVM Fritz 2400 überzeugt in Datenübertragung, Bedienkomfort und geringem Stromverbrauch. Er ist zwar teurer als die meisten hier vorgestellten WLAN-Verstärker, bietet Ihnen aber dennoch eine zuverlässig starke Internetverbindung.

Wenn Sie weniger Geld ausgeben möchten, das Versprechen Netgear EX3700-Repeater und der TP-Link RE450 ein faires Preis-Leistungsverhältnis.

Ein WLAN-Repeater ist ein kleines Gerät, das eine Brücke zwischen WLAN-Router und Endgerät wie Handy oder Tablet bildet. Ein WLAN-Repeater leitet daher das vorhandene WLAN-Signal des Routers weiter. Der deutsche Begriff „WLAN-Verstärker“ ist etwas irreführend: Der Repeater kann die WLAN-Verbindung nicht verstärken, er kann sie nur weiterleiten. Deshalb sprechen wir oft von einem WLAN-Extender.

Bei Routern und WLAN-Repeatern werben Hersteller mit Unterstützung für Wifi 6, auch bekannt als WLAN-ax. Der neue Funkstandard bringt mehr Geschwindigkeit und kann mehr Geräte gleichzeitig versorgen. Bis zu 4.800 Mbit/s sind über Wifi 6 möglich. Im Moment lohnt sich ein WLAN-Repeater mit der neuen Technik nicht wirklich. Denn bisher unterstützen nur wenige Handys und Tablets Wifi 6. Sie profitieren also ohne ein aktuelles Smartphone nicht von der gesteigerten Geschwindigkeit. Wenn Sie an einem Gerät mit Wifi 6 interessiert sind, dann ist es das neuster Fritzrepeater von AVM eine gute Wahl.

Ein WLAN-Repeater verbraucht im Stand-by zwischen 2 und 10 Watt und im Betrieb bis zu 15 Watt. Unsere Empfehlung, die Fritz Repeater 2400, verbraucht durchschnittlich 4,3 Watt – ein guter Wert. Im ganzen Jahr sind das bei Dauerbetrieb fast 38 Kilowattstunden (kWh). Das sind knapp 10 Euro Stromkosten pro Jahr oder knapp drei Cent pro Tag. Die WLAN-Verstärker sind daher kein großer Stromfresser.

Die höchste Geschwindigkeit wird erreicht, wenn Router und Repeater „Crossband-Repeating“ beherrschen. Die beiden Frequenzbänder können dann parallel genutzt werden, was die Datenübertragung beschleunigt. Die einzelnen Geräte wie Tablet oder Notebook sind nur über das 2,4- oder 5-GHz-Band mit dem Repeater verbunden, jedoch erhöht die Crossband-Kommunikation den Gesamtdatendurchsatz.

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