Dienstag, Oktober 19, 2021
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Stiftung Warentest Apples neues iPhone 13 im Schnelltest

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Die Stiftung Warentest testet die neuen Apple-Smartphones iPhone 13, 13 Mini, 13 Pro und 13 Pro Max in einem neuen Schnelltest. Wir präsentieren Ihnen die ersten Ergebnisse der Tester.

Die neuen Smartphones von Apple sind erst seit dem 24. September auf dem Markt und Stiftung Warentest hat die schon iPhone 13 Serie im Schnelltest unterworfen. Der Kurztest der vier Smartphones soll zunächst zeigen, ob die neuen Modelle besser abschneiden als ihre Vorgänger. Ein Vergleich mit Handys von Samsung, Sony und Co. findet später im großen Smartphone-Test statt, in dem dann auch „Test“-Qualitätsurteile abgegeben werden.

Optisch unterscheiden sich die Modelle der 13er Serie kaum von den iPhones der 12er Serie. Bei den Kameras sind jedoch einige Abweichungen zu finden. Bei der iPhone 13 und 13 Mini die beiden Kameras sind diagonal auf der Rückseite platziert. Außerdem sind die Hauptkameras jetzt mit einer doppelten optischen Bildstabilisierung mit beweglichem Sensor ausgestattet. Dies war bisher nur bei den iPhone Pro-Modellen verfügbar. Dass iPhone 13 Pro und der Pro Max haben jetzt auch einen Autofokus für Weitwinkelaufnahmen.

Im Vergleich zu seinen Vorgängern hat Apple laut Stiftung Warentest die Akkulaufzeit deutlich erhöht: Der Akku des iPhone 13 hält satte acht Stunden länger durch als der des iPhone 12 mit 40 Stunden. Das iPhone 13 Pro Max hat die Akkulaufzeit sogar auf 52 Stunden verbessert. Im Vergleich dazu hielt der Akku des iPhone 12 Pro Max nur 41 Stunden durch.

Bei allen vier iPhones im Test können nun statt klassischer SIM-Karten, die weiterhin genutzt werden können, rein elektronische eSIMs verwendet werden. Dual-SIM, die Möglichkeit, zwei SIM-Karten parallel zu betreiben, ist bei allen Modellen der neuen iPhone-Generation Standard. Allerdings fehlt es noch an einem USB-Anschluss und der Möglichkeit, das Smartphone per Fingerabdrucksensor zu entsperren.

Das neue iPhone 13 verfügt über ein 6,1-Zoll-Super-Retina-XDR-Display mit einem Keramikschild zum Schutz. Es kann wie gewohnt per Face ID gesichert werden.

Im Innenraum ist der schnelle A15-Bionic-Chip verbaut. Darüber hinaus sorgen ein neuer Prozessor (CPU) mit sechs Kernen für Leistung und Effizienz, ein leistungsstärkerer Grafikprozessor (GPU) mit vier Kernen und Apples neue 16-Kern-Neural-Engine für jede Menge Power.

Das fortschrittliche Kamerasystem auf der Rückseite umfasst ein Zwölf-Megapixel-Weitwinkel- und ein Ultra-Weitwinkelobjektiv. Damit lassen sich beispielsweise Videos mit HDR und in 4K-Auflösung aufnehmen. Die Frontkamera bietet zudem zwölf Megapixel, einen Nachtmodus und liefert 4K-HDR-Aufnahmen mit Dolby Vision.

Das Smartphone kann selbstverständlich mit 5G betrieben werden und ist nach IP68 gegen Staub und Wasser geschützt. Darüber hinaus ist das iPhone 13 wie alle Modelle der neuen Serie mit MagSafe-Zubehör und Qi-Ladegeräten kompatibel.

Das Apple-Handy ist in fünf verschiedenen Farben und mit 128, 256 oder 512 Gigabyte Speicher erhältlich. Dies gilt auch für das iPhone 13 Mini, das die gleiche hochwertige Ausstattung bietet und mit 5,4 Zoll die kleinste Version der 13er-Reihe ist. Aber es ist auch viel billiger.

Mit 6,1 Zoll hat das iPhone 13 Pro die gleiche Größe wie das iPhone 13. Das iPhone 13 Pro Max ist mit 6,7 Zoll das größte Smartphone der Reihe. Beide Modelle sind mit einem Super Retina XDR Display mit ProMotion und Ceramic Shield ausgestattet.

Neu bei den Pro-Smartphones ist die sehr hohe Bildwiedergabefrequenz von bis zu 120 Hertz. Die Displays überzeugen nicht nur durch ihre laut Stiftung Warentest hervorragende Farbwiedergabe, sondern auch durch ihre besonders flüssigen Bewegungen.

Die Kamera der Premium-Modelle von Apple wird durch ein Teleobjektiv ergänzt. Zudem bestehen sie nicht aus Aluminium, sondern aus Edelstahl und verfügen im Vergleich über einen leistungsstärkeren Grafikprozessor (5-Kern-GPU).

Die noch leistungsstärkeren Pro-Versionen des iPhone 13 gibt es in vier Farben und mit 128, 256 und 512 Gigabyte sowie einem Terabyte Speicherplatz. Die Preise für Apples Premium-Smartphones liegen zwischen 1.149 Euro und 1.829 Euro.

Bei seinen neuen Smartphones ist es Apple gelungen, die Akkulaufzeit und die ohnehin schon überzeugenden Kameras zu verbessern. Das iPhone 13 schneidet im Test besser ab als sein Vorgänger. Dennoch bemängelt die Stiftung Warentest den noch fehlenden USB-Anschluss: Apple hält weiterhin am Lightning-Anschluss fest, der mit anderen Produkten nicht kompatibel ist. Wie so oft beim Tech-Riesen fallen auch hier die hohen Preise auf. Wie die Handys im Vergleich zur Konkurrenz abschneiden, wollen die Prüfer künftig in ihrem großen Vergleichstest einordnen.

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