Dienstag, Januar 25, 2022
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Stiftung Warentest Darauf kommt es bei einem guten Monitor an

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Gute Monitore haben einen hohe Auflösung, einen großen Bildschirm und idealerweise einen höhenverstellbaren Standfuß. Stiftung Warentest hat 17 Modelle in unterschiedlichen Größen getestet – der Großteil hat gut abgeschnitten. Lesen Sie hier, worauf es beim Kauf ankommt und welcher Bildschirm der Testsieger ist.

Den richtigen Monitor für den Computer zu finden, ist auf den ersten Blick keine leichte Aufgabe. Die Auswahl ist riesig, die Größen variieren und die Funktionen sind oft verwirrend. Mit ein paar Tipps fällt die Entscheidung leichter: Die Auflösung ist für die meisten Office-Anwendungen Full-HD, wenn Sie Filme schauen und Spiele spielen, können Sie auch auf ein Modell mit 4K-Auflösung upgraden oder einen gebogenen „gekrümmten“ Bildschirm verwenden. Außerdem sollten die Reflexionen gering und der Ständer höhenverstellbar sein. Eine hohe Bildwiederholfrequenz hilft beim schnellen Scrollen.

Auch bei Spielen am PC ist die hohe Bildwiederholrate wichtig. Sie wird in Hertz angegeben. Normale PC-Monitore für den Arbeitsplatz schaffen es meist nicht, schnelle Bewegungen scharf darzustellen. Daher sollten Sie einen Monitor wählen, der sich besonders gut für Gaming eignet und zudem eine geringe Reaktionszeit hat. Stiftung Warentest konzentriert sich im Test vor allem auf klassische Monitore für den Arbeitsplatz.

Die Stiftung Warentest hat in ihrem „test“ Ausgabe 09/2021 Auf die Monitore geguckt und positives Fazit gezogen: 16 Modelle haben gut abgeschnitten.

Ergonomie ist bei der Arbeit und zu Hause vor dem Bildschirm genauso wichtig wie ein guter Monitor. Erfreulich ist, dass die Tester kein einziges Gerät mit einem gravierenden Defekt fanden. 16 Geräte schnitten mit „gut“ ab, nur ein Gerät erreichte die Note „befriedigend“. Getestet wurden Bildqualität, Handhabung, Vielseitigkeit und Stromverbrauch.

In der Größe bis 24 Zoll gewinnt der Samsung F24T452FQU mit dem „test“-Qualitätsurteil „gut (1,9)“. Es erreicht in allen Testkriterien mindestens gute Ergebnisse, bei der Leistungsaufnahme sogar die Note „sehr gut“. Mit einer Bildschirmdiagonale von 61 Zentimetern hat es eine angenehme Größe und verfügt über eine Full-HD-Auflösung.

Preisträger ist die BenQ GE2475H mit dem „test“-Qualitätsurteil „gut (2,5)“.

Wenn Sie mehr Platz benötigen und einen großen Schreibtisch haben, können Sie einen 27-Zoll-Monitor verwenden. Der Testsieger in dieser Größe ist der BenQ PD2705Q mit dem „test“-Qualitätsurteil „gut (1,9)“. Die größeren Modelle haben auch eine höhere Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel.

Samsung steht an der Spitze der 32-Zoll-Bildschirmgiganten. das F32TU870VU erreicht das „test“-Qualitätsurteil „gut (2,1)“. Mit einer hohen 4K-Auflösung und einer Bildschirmdiagonale von 80 Zentimetern liegt er fast auf TV-Niveau. Allerdings führt dies auch zu einem höheren Stromverbrauch.

Das Testurteil: Stiftung Warentest bewertet es mit „gut (1,9)“ und lobt die guten Blickwinkel, die hohe Helligkeit und den geringen Stromverbrauch.

Produktdetails: Das Modell hat kaum Schwächen und ist ein guter Allrounder. Mit einer Bildschirmdiagonale von 24 Zoll (61 Zentimeter) bietet es Full-HD-Auflösung und einen geringen Stromverbrauch von nur 16 Watt. Das IPS-Panel erreicht ein gutes Kontrastverhältnis von 1000:1 und eine maximale Helligkeit von 250 Candela pro Quadratmeter (cd/m²).

Die Bildwiederholrate liegt mit 75 Hertz (Hz) auf einem guten Niveau für einen Office-Bildschirm. Außerdem ist ein Blaulichtfilter integriert, der abends die Augen schützen und die Farben wärmer darstellen soll. Dies soll Schlafprobleme und Kopfschmerzen reduzieren, die durch lange Bildschirmzeiten verursacht werden.

Weitere Pluspunkte: Der Standfuß ist höhenverstellbar und der Monitor lässt sich um bis zu 25 Grad neigen. Der Monitor verfügt über zwei HDMI-Eingänge, einen Displayport und zwei USB-Anschlüsse auf der Rückseite.

Information: Der Testsieger hat ein Schwestermodell, das Samsung LF24T452FQR, das über identische Features verfügt.

Das Testurteil: Der günstigste Monitor im Test schnitt beim Qualitätsurteil „test“ mit „gut (2,5)“ ab und erreichte auch bei der Bildqualitätsnote die Unternote „gut“. Mit nur zwei HDMI-Anschlüssen gibt es jedoch Einbußen bei der Vielseitigkeit.

Produktdetails: Der Bildschirm von BenQ punktet mit einer guten Bildqualität, wenig Spiegelungen und dem günstigen Preis. Das IPS-Panel sorgt für gute Kontraste (1000:1), die Full-HD-Auflösung ist für die Größe und für Office-Anwendungen absolut ausreichend.

Mit den schmalen Rändern wirkt das Gerät zudem sehr modern. Ein Blaulichtfilter ist integriert und die Helligkeit liegt mit 250 cd/m² auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Die Bildwiederholfrequenz ist mit 60 Hertz etwas schwächer.

Ein Nachteil ist der Ständer: Er ist nicht höhenverstellbar. So kann man den Monitor nicht individuell einstellen. Allerdings lässt sich der Bildschirm um bis zu 22 Grad neigen.

Das Testurteil: Bei Monitoren mit 27 Zoll Bildschirmdiagonale liegt der BenQ PD2705Q ganz vorn. Das Gerät erreicht das „test“-Qualitätsurteil „gut (1,9)“ und überzeugt mit einem guten Bild und einer sehr guten Vielseitigkeit.

Produktdetails: Eine Diagonale von 69 Zentimetern bietet viel Platz für Programme und reicht auch für mehrere Fenster. Der Testsieger von BenQ löst höher auf als die kleinen Monitore und löst in WQHD mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten auf. Positiv fällt auch die Helligkeit von bis zu 300 cd/m² auf. Auch dieses Modell hat einen Blaufilter, ein IPS-Panel und erreicht eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hertz.

Für eine gute Ergonomie am Arbeitsplatz ist der Monitor höhenverstellbar und neigbar. Auf der Rückseite hat der Bildschirm einen HDMI-Anschluss, einen Display-Port und einen USB-C-Eingang.

Das Testurteil: Note „gut (2,1)“ für den großen Samsung-Monitor mit 80 Zentimetern Bildschirmdiagonale. Die Tester loben das gute Bild und die hohe 4K-Auflösung.

Produktdetails: Mit 32 Zoll gehört das Samsung-Modell zu den Giganten und eignet sich besonders gut für die Filmbearbeitung und Fotobearbeitung. Mit 80 Zentimetern haben Sie mehr als genug Platz für Multitasking und können auch bequem mehrere Fenster nebeneinander darstellen.

Mit 3.840 x 2.160 Pixeln erreicht der Monitor die sehr scharfe 4K-Auflösung. Das Kontrastverhältnis liegt bei 2.500:1, die maximale Helligkeit bei 250 cd/m².

Es verfügt über einen HDMI- und DisplayPort-Anschluss und zwei schnelle Thunderbolt-Eingänge. Der Ständer ist höhenverstellbar und der Bildschirm kann um bis zu 14 Grad geneigt werden. Außerdem ist ein Blaulichtfilter integriert und es unterstützt HDR10 für hohe Kontraste.

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