Donnerstag, Juni 23, 2022
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Tineco Floor One S5 Extreme Dieser Saugwischer beseitigt fast jeden Dreck

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Akku-Staubsauger sind eine praktische Alternative zum guten alten Wischmopp mit Eimer. Der neue Tineco Floor One S5 Extreme soll besonders effizient und gründlich arbeiten, The Aktuelle News hat den Hightech-Schlamassel ausprobiert.

Wenn Sie zu Hause Hartböden haben, kommen Sie nicht darum herum, diese gelegentlich ordentlich aufzuwischen oder ein verschüttetes Malheur zu beseitigen. Das geht ganz altmodisch mit Wischmopp und Eimer, aber ein moderner Staubsauger oder Nass-Trocken-Reiniger ist viel bequemer. Die Frage ist nur, ob so ein Hightech-Dreckskerl seine Arbeit gründlich macht oder nur den Dreck auf dem Boden verteilt? Beim neuen Akku-Staubsauger Tineco Floor One S5 Extreme ist das definitiv nicht der Fall, wie The Aktuelle News im Test herausgefunden hat.

Staubsauger bedeutet, dass das Gerät Hartböden mit sauberem Wasser reinigt und das anfallende Schmutzwasser aufsaugt. Auf den ersten Blick unterscheidet sich das Gerät nicht von einem herkömmlichen Akku-Staubsauger. Der große Schmutzwassertank auf der Vorderseite könnte auch ein Staubbehälter sein, der Frischwassertank versteckt sich unauffällig auf der Rückseite im Rahmen. Erst beim Blick auf die Unterseite offenbart sich das Gerät durch seine Bürstenwalze.

Zum Lieferumfang gehören eine Ladestation mit Netzteil, zwei Ersatzbürsten, ein Ersatz-Trockenfilter, 0,5 Liter Reinigungsmittel, eine Reinigungsbürste und natürlich die Bedienungsanleitung. Sie können die Tineco-App auch auf Ihrem Smartphone installieren, aber Sie brauchen sie nicht wirklich, außer für mögliche Firmware-Updates. Es sei denn, Sie möchten Statistiken zur Nutzung des Staubsaugens sehen.

Die Inbetriebnahme ist unkompliziert. Man stellt den 4,5 Kilogramm leichten Saugwischer auf seine Ladestation, bis sein Akku voll ist, füllt den Frischwassertank auf und sobald er wieder aufgesetzt ist, kann es losgehen. Normalerweise fügt man dem Leitungswasser eine Kappe Reinigungsmittel hinzu, aber der Tineco Floor One S5 Extreme hat auch einen Modus, in dem man bei leichten Verschmutzungen darauf verzichten kann.

Grundsätzlich startet das Gerät im Automatikmodus, in dem das Gerät die Saugleistung und den Wasserverbrauch je nach Verschmutzungsgrad automatisch regelt. Die maximale Leistung kann man auch manuell einstellen, was sich im Test aber als überflüssig herausstellte, die Automatik macht das perfekt.

Wie hart der Saugwischer ist, erkennen Sie an einem von blau auf rot wechselnden Leuchtring auf einer runden Anzeige am Motorgehäuse. Sieht nett aus, aber die Batterieanzeige ist wichtiger. Denn wenn der Akku leer ist, muss man daran herumfummeln, weil er nicht gewechselt werden kann. Das ist schade und gleichzeitig der größte Kritikpunkt am Tineco Floor One S5 Extreme.

Bevor der Akku leer ist, ist jedoch meist der Schmutzwassertank voll und muss geleert werden, obwohl er noch ein Fassungsvermögen von 0,8 Litern hat. Gelegentlich muss der Frischwassertank (0,7 Liter) nachgefüllt werden. Beides hängt vom Verschmutzungsgrad ab. Wenn es ein Problem gibt, sagen Sie es einem der Staubsauger, der die entsprechenden Sätze in mehreren Sprachen beherrscht – darunter auch Deutsch. Sie können auch Warnungen auf dem Display sehen.

Der Akku hält auf durchschnittlich verschmutzten Böden etwa 30 Minuten. Das bedeutet, dass Sie problemlos mindestens 50 Quadratmeter schaffen können. Wenn das Gerät einfach ist, sind 70 oder mehr drin. Auch bei maximaler Leistung werden Sie den Nachbarn nicht zur Last, die Lautstärke bleibt stets unter 80 Dezibel.

Das Arbeiten mit dem 4,5 Kilogramm leichten Gerät bringt niemanden ins Schwitzen. Wie man es von Staubsaugern gewohnt ist, kann man sich mit dem drehbaren Bürstenkopf in Kurven lehnen und die Vorwärtsbewegung erfolgt praktisch durch die Rotation.

Da die Bürste auf der rechten Seite mit dem Antrieb verbunden ist, können Kanten nur mit der linken Seite erreicht werden. Auch Tische können Probleme bereiten, da sich der Saugwischer nicht flacher als 142 Grad neigen lässt.

Wo es auch hingeht, der Tineco Floor One S5 Extreme reinigt gründlich. Im Test musste er beispielsweise durch eine Pfütze aus Haferflocken, Milch, Ketchup und Senf fahren, von der nach wenigen Sekunden nichts mehr zu sehen war. Auch Menschen- oder Tierhaare oder kleine Blätter schluckt das Gerät mühelos. Der Saugwischer muss nur an Gegenstände passen, die größer als Erbsen sind, er hat sich zum Beispiel an Popcorn verschluckt. Auch Butter und ähnliche fettige Substanzen mag das Gerät nicht besonders.

Ein Test mit einem feuchten, weißen Küchentuch zeigte, dass unsichtbarer Schmutz auch auf dunkleren Böden weitgehend entfernt wurde. Allerdings sollte man nicht erwarten, dass der Vakuumwischer getrocknete Haferflockenbrei oder ähnliches ohne Einweichen verschwinden lässt. Da würde auch der beste Mopp versagen. Wichtig: Das Gerät hinterlässt wenig Feuchtigkeit, der Boden ist schnell wieder vollständig trocken.

Nach getaner Arbeit entleeren Sie den Schmutzwassertank und parken den Saugwischer in der Ladestation. Er stellt dann selbst fest, ob eine Selbstreinigung der Bürste sinnvoll ist und kommuniziert dies. Das ist relativ überflüssig, da man es immer nach Gebrauch des Gerätes machen sollte, damit die Rolle nicht anfängt schlecht zu riechen.

Die Selbstreinigung funktioniert normalerweise sehr gut, selbst nach dem Durchfahren der Mischung aus Haferflocken, Milch, Ketchup und Senf war die Bürste danach so sauber, dass man sie nur noch abziehen und zum Trocknen in ihre Halterung an der Ladestation legen musste . Möglicherweise müssen Sie jedoch Haare oder ein paar verhedderte Flusen entfernen.

Natürlich kann man die Rolle auch per Handwäsche waschen, um Waschmittel zu sparen, das kostet etwa 20 Euro pro Liter. Aber das muss nicht sein. Tineco schreibt in der Bedienungsanleitung, dass man nur den Markenreiniger verwenden sollte, es gibt aber Alternativen. Laut „Hausjournal“ kann das sogar Geschirrspülmittel sein, solange man es so fest dosiert, dass es nicht zu stark schäumt.

Die anderen beweglichen Teile muss man immer selbst reinigen, das geht aber schnell unter dem Wasserhahn. Nicht zu vergessen ist der Trockenfilter, der vor allem dazu dient, Schäden am Antrieb durch angesaugte Partikel zu vermeiden.

Alles in allem ist der Tineco Floor One S5 Extreme ein guter Saugmop, der vor allem durch seine starke Reinigungsleistung und die einfache und komfortable Bedienung überzeugt. Mit einem Verkaufspreis von rund 450 Euro ist es allerdings nicht gerade ein Schnäppchen. Wenn Sie weder Kinder noch Haustiere haben und nur selten ein paar Quadratmeter wischen müssen, ist der gute alte Mopp wahrscheinlich die sinnvollere Wahl.

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