Montag, August 15, 2022
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Uralte riesenköpfige Amphibie, die klebrige Zunge benutzte, um Beute zu fangen, entdeckt

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Wissenschaftler haben eine bisher unbekannte Art ausgestorbener Amphibien entdeckt, die ihre mächtige klebrige Zunge zum Fangen von Käfern einsetzte.

Die Arten, Chemnitzion richteriLaut Forschern in Deutschland nutzte er eine Strategie aus dem Hinterhalt, um sich zu ernähren.

Mit seinem riesigen Kopf und seinem kleinen Körper entwickelte sich das Tier vor bis zu 300 Millionen Jahren in den Wäldern Ostdeutschlands.

Die neue Art wurde von Wissenschaftlern an einer Ausgrabungsstätte ausgegraben, die sich dort befand, wo sich einst ein versteinerter Wald befand.

„Die Überreste der Art wurden an der Frankenberger Straße in Chemnitz-Hilbersdorf gefunden, genau dort, wo sich heute die örtliche Feuerwache befindet“, sagte der Chemnitzer Stadtrat Ralph Burghart.

Ein paar Kilometer weiter liegt das Sächsische Eisenbahnmuseum.

Lokale Medien lobten die Entdeckung als „paläontologische Sensation“.

Dr. Thorid Zierold, Kurator des Naturhistorischen Museums Chemnitz, erklärte: „Die Chemnitzion richteri war ein Insektenfresser.

„Es war in der Lage, seine große klebrige Zunge kraftvoll aus seinem Mund zu strecken, um Insekten zu fangen und Tiere zu artikulieren.“

Die Amphibie gehört zur Gruppe der Labyrinthodontia, altgriechisch für „Labyrinthzahn“.

Experten sagen, dass die Amphibien im späten Paläozoikum und frühen Mesozoikum vor etwa 400 Millionen bis 120 Millionen Jahren gediehen.

Die von Forschern im Chemnitzer Versteinerten Wald entdeckte Art bewohnte das Gebiet vor 291 Millionen Jahren.

Die deutsche Art hatte laut Experten des Naturkundemuseums Chemnitz und der Technischen Universität Freiberg kurze Beine und einen großen Kopf.

Die Wissenschaftler betonen, dass sich der allgemeine Körperbau der Art deutlich von allen bisher bekannten insektenfressenden Amphibien unterscheidet.

Eine 3D-Rekonstruktion des Chemnitzion richteri wird laut Dr. Ronny Roessler, dem Direktor der Institution, im örtlichen Naturhistorischen Museum ausgestellt.

Wissenschaftler aus Chemnitz, dem nahen Freiberg, dem thüringischen Schleusingen und Berlin beteiligten sich an Ausgrabungen und Forschungen.

Der Versteinerte Wald von Chemnitz ist eine der bedeutendsten archäologischen Stätten der Region.

Mit 300.000 ausgestellten Objekten gehört das Museum für Naturkunde Chemnitz zu den größten und renommiertesten Einrichtungen seiner Art in Ostdeutschland.

Aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften entschieden sich die Chemnitzer Beamten, der kürzlich entdeckten Art einen neuen Namen zu geben.

Während Wissenschaftler und Stadtbeamte mit dem ersten Namensteil seine Herkunft unterstreichen wollten, bezieht sich „richteri“ auf einen verehrten einheimischen Forscher.

Chemnitz ist die drittgrößte Stadt des deutschen Bundeslandes Sachsen. Es hat rund 245.000 Einwohner. Es liegt 250 km südlich der Bundeshauptstadt Berlin und 56 km von der tschechischen Grenze entfernt.

Chemnitz und Nova Gorica, Slowenien, werden 2025 Kulturhauptstädte Europas sein.

Diese Geschichte wurde Newsweek von Zenger News zur Verfügung gestellt.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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