Freitag, Januar 21, 2022
StartTECHNOLOGIEVorsicht vor Phishing! Falsche Vorladung der Polizei kommt per E-Mail

Vorsicht vor Phishing! Falsche Vorladung der Polizei kommt per E-Mail

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Kriminelle versuchen derzeit, an die Daten ahnungsloser Internetnutzer zu gelangen. Besonders perfid: In E-Mails geben Sie sich als Polizeibehörde aus, die eine Vorladung erlassen hat. So erkennen Sie den Betrug.

Interpol, Europol, das Europäische Polizeiamt oder die Bundespolizei: Cyberkriminelle missbrauchen derzeit die Namen zahlreicher Polizeibehörden für eine Phishing-Kampagne. In den E-Mails versuchen sie den Empfängern vorzutäuschen, sie hätten eine wichtige, dringende Vorladung erhalten, auf die sie nun antworten müssen.

Wer eine solche E-Mail erhält, sollte keine Anhänge öffnen, mahnt das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen. Klicken Sie keine Links an und antworten Sie auf keinen Fall, um die angeforderten persönlichen Informationen oder gar Ausweiskopien zu übermitteln.

Wichtig: Behörden laden in der Regel per Post ein, manchmal persönlich, aber nie per E-Mail. Die in den E-Mails vorgeworfenen Straftaten sind laut LKA natürlich frei erfunden – ebenso wie die Drohung, Freunde oder Familie über die „Aktion“ zu informieren, wenn man nicht antwortet.

Wer den Kriminellen bereits geantwortet hat oder ihnen Daten und Unterlagen hätte geben sollen, sollte den Angaben zufolge die örtliche Polizeidienststelle informieren und gegebenenfalls Anzeige erstatten.

Wer sich nicht von den E-Mails überrumpeln lässt und sich die Nachrichten nur genauer ansieht, stellt sofort fest, dass hier Betrüger am Werk waren: Behördennamen, Logos, Stempel, Unterschriften und Namen sind laut des LKA, willkürlich oder frei verwechselt. Zudem ist die Rechtschreibung alles andere als fehlerfrei.

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