Freitag, August 12, 2022
StartTECHNOLOGIEWissenschaftler züchten synthetische Mausembryos, indem sie nur Hautzellen verwenden

Wissenschaftler züchten synthetische Mausembryos, indem sie nur Hautzellen verwenden

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Forscher in Israel haben einen synthetischen Mäuseembryo mit schlagendem Herzen und Gehirn gezüchtet – ohne Verwendung von Spermien oder Ei und außerhalb der Gebärmutter.

Der Embryo wurde acht Tage lang in einer künstlichen Gebärmutter gezüchtet, wobei Stammzellen aus der Haut entnommen und in einer Petrischale kultiviert wurden.

Stammzellforscher glauben, dass dies ein großer Schritt in Richtung der Schaffung von Ersatzorganen für den Menschen sein könnte.

Die Ergebnisse der Studie wurden am Montag im Peer-Review-Journal veröffentlicht Zelle.

Der Zellbiologe Jacob Hanna vom Weizmann Institute of Science sagte, dies sei das erste Mal, dass ein fortgeschrittener Embryo irgendeiner Spezies allein aus Stammzellen geschaffen wurde Die Zeiten Israels.

„Es ist bemerkenswert. Es gab keine Spermien, keine Eizellen und keine Gebärmutter, aber wir haben es geschafft, Embryonen, die allein aus Stammzellen gebildet wurden, bis zu acht Tagen – einem Drittel der Tragzeit einer Maus – mit schlagendem Herzen zu bringen“, sagte Prof. Hanna.

Frühere Versuche, einen Embryo ohne Spermien und ein Ei zu erschaffen, hatten nur zur Bildung von Blastozysten geführt – Strukturen, die in der frühen Entwicklung von Säugetieren gebildet wurden.

Prof. Hanna fügte hinzu, dass diese Forschung eines Tages genutzt werden könnte, um künstliche „menschliche embryoähnliche Strukturen“ zu züchten.

Wissenschaftler glauben, dass dieser Durchbruch Stammzellforschern helfen könnte, zu verstehen, wie sich Organe in Embryonen entwickeln, und dieses Wissen dann zu nutzen, um neue Wege zu entwickeln, um Menschen mit Erkrankungen zu helfen.

Obwohl der synthetische Embryo echten Mäuseembryos sehr ähnlich war, waren sie nicht genau gleich und wurden bei echten Mäusen nicht implantiert oder führten zu Schwangerschaften, fügte Prof. Hanna hinzu.

Alfonso Martinez Arias, Entwicklungsbiologe an der Universität Pompeu Fabra in Barcelona, ​​sagte Das Washington Post dass „dies ein wichtiger Meilenstein in unserem Verständnis dafür ist, wie sich Embryonen selbst aufbauen“.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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